Donnerstag, 28. Februar 2013

Runder Tisch wegen den Vorfällen beim Dresden Spiel

"An einem Strang ziehen!"

Im Anschluss an die Zweitligapartie des FCK gegen die SG Dynamo Dresden kam es zu schwerwiegenden Vorkommnissen und gewalttätigen Übergriffen einiger Dresdner Anhänger auf Park & Ride-Busse, friedliche Fußballfans sowie Polizei und Ordnungskräfte. Im Nachgang verabredeten alle direkt und indirekt beteiligten Vereine, Gruppen und Organisationen einen runden Tisch, um gemeinsam das Geschehen aufzuarbeiten, zu analysieren und weitergehende Maßnahmen einzuleiten.


Am Donnerstag, 21. Februar 2013, fanden sich auf Initiative der Stadtwerke Kaiserslautern sowohl Vertreter des 1. FC Kaiserslautern, der Stadtverwaltung Kaiserslautern, der Polizeidirektion Kaiserslautern als auch der Fachsparte Busverkehr der Stadtwerke Kaiserslautern zu einem runden Tisch zusammen, um die Geschehnisse im Nachgang des Heimspiels gegen Dynamo Dresden aufzuarbeiten und über präventive Maßnahmen zu beraten.

In sehr konstruktiver und verständnisvoller Atmosphäre waren von den Kaiserslauterer Stadtwerken die Vertreter Roland Warner, Rüdiger Steidel und Boris Flesch zugegen. Die Stadt Kaiserslautern entsandte Jürgen Dressing und das Polizeipräsidium Westpfalz war mit Franz-Josef Brandt, Christoph Maurer und Thomas Kossurok vertreten. Vom FCK waren Stefan Kuntz, Marco Stenger, Andreas Kafitz und Christoph Schneller vor Ort.

Im Rahmen des Treffens wurden gemeinsame Ziele für mehr Sicherheit der Fans, Fahrgäste der Park&Ride-Busse, deren Busfahrer, aber auch der Polizei abgestimmt und folgende Maßnahmen vereinbart:

1. Videoüberwachung
Die im Zuge der Weltmeisterschaft 2006 in der Kantstraße installierten Kameras, die der Verkehrslenkung und –leitung dienten, wurden vor einigen Jahren abgebaut. Sie sollen kurzfristig wieder installiert werden. Ziel ist es hier, die bei Fußballspielen eingerichtete gemeinsame Verkehrsleitstelle schneller in die Lage zu versetzen, auf Störungen jeglicher Art zeitnah zu reagieren. Die unterschiedlichen Verkehrsströme (Fußgänger und P&R) sollen insbesondere nach Spielende besser koordiniert und beschleunigt werden können.

2. Polizeiliche Präsenz in der Kantstraße
In der Kantstraße wird zukünftig die Polizeipräsenz erhöht. Hierdurch soll einerseits die Sicherheit in diesem Bereich erhöht werden, andererseits dient diese Maßnahme der Trennung der Verkehrsströme. Zudem können Kommunikationswege verkürzt werden und die ggfs. erforderliche Intervention im Bedarfsfalle zeitnah sichergestellt werden.

3. Örtlicher Ausschuss Sport und Sicherheit
Der bestehende Ausschuss "Sport und Sicherheit (ÖASS)", der im Kontext des Nationalen Konzeptes Sport und Sicherheit steht, wird in seiner Zusammensetzung und Struktur optimiert. In diesem Ausschuss sind alle Organisationen vertreten, die im Zusammenhang mit Fußballspielen des 1. FC Kaiserslautern eine Zuständigkeit haben. Dieses Gremium wird prüfen, ob für den P&R-Verkehr bei Risikospielen oder in Folge unvorhersehbarer Störungen Routenalternativen möglich sind.

4. Spielansetzungen
Künftig erfolgt bei der Ansetzung von Risikospielen eine noch engere Abstimmung zwischen Verein und Polizei, damit nachhaltig darauf eingewirkt werden kann, diese zukünftig nicht mehr zu unter Sicherheitsaspekten ungünstigen Zeiten, wie etwa bei Dunkelheit, anzuberaumen.

Alle Beteiligten versicherten den Betroffenen ihren Beistand und machten deutlich, dass die Vorkommnisse auf das Schärfste zu verurteilen sind. Der 1. FC Kaiserslautern setzt sich derzeit nach Abstimmung mit dem Polizeipräsidium Westpfalz und den Stadtwerken Kaiserslautern mit den Verletzten Fans und Busfahrern in Verbindung. Auch wurde von allen Beteiligten das mutige und beherzte Eingreifen der Busfahrer und Begleiter der betroffenen Park & Ride-Busse ausdrücklich gelobt, die durch ihr Verhalten schlimmeres verhindert haben.

Der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz zum runden Tisch und den Gesprächen: „Wir sind uns alle einig, dass derartig kriminelles Verhalten nirgendwo in unserer Gesellschaft einen Platz haben sollte. Unser Mitgefühl gilt den Betroffenen und Verletzten, denen ich im Namen aller Beteiligten eine schnelle und vollständige Genesung wünsche. Uns allen ist daran gelegen, derartige Vorfälle für die Zukunft möglichst auszuschließen und wir sind sicher, dass die im ersten Schritt verabschiedeten Maßnahmen ein erster Schritt sind. Es ist uns ungemein wichtig, dass hier alle an einem Strang ziehen und wir deutlich machen, dass wir ein gemeinsames Ziel haben."

Der Präsident des Polizeipräsidiums Westpfalz Wolfgang Erfurt zu den Folgerungen: "Einen solchen Ausbruch von blinder Zerstörungswut und Gewalt vor allem gegenüber friedlichen Fußballfans haben wir selbst als Polizei hier so noch nicht erlebt. Dies gilt es intensiv nachzubereiten, um künftige Einsätze noch besser bewältigen, vor allem aber die friedlichen Fans noch besser schützen zu können. Das geht aber nur gemeinsam. Deshalb danken wir den Stadtwerken Kaiserslautern für ihre Initiative zu einem runden Tisch, danken allen anderen Beteiligten für ihre konstruktive Mitwirkung. Bereits die ersten vereinbarten Maßnahmen lassen erkennen, dass es nur mit einem abgestimmten Vorgehen gelingen kann, solche Ereignisse wie gegen Dresden zukünftig möglichst zu verhindern."

Quelle: www.fck.de

Fan-Infos zum Spiel gegen Waldhof Mannheim

Am kommenden Mittwoch, den 6. März 2013 empfängt der 1. FC Kaiserslautern II den alten Rivalen Waldhof Mannheim zum Meisterschaftsspiel im Fritz-Walter-Stadion. Die Partie der Regionalliga Südwest wurde vom DFB und den Sicherheitsbehörden auf den Wochentermin um 14:00 Uhr verschoben.

Sowohl aus Kaiserslautern als auch aus Mannheim haben trotz der ungünstigen Terminierung viele Zuschauer, darunter alle großen Fangruppierungen, ihr Kommen angekündigt. Laut Auskunft des FCK gelten folgende Fan-Infos:

- Für FCK-Fans ist die Westkurve geöffnet, die Südtribüne bleibt geschlossen
- Der Anhang aus Mannheim wird im Gästebereich platziert
- Das Stadion öffnet 90 Minuten vor Anpfiff, also um 12:30 Uhr
- Der Eintrittspreis beträgt 8,- Euro (ermäßigt 6,- Euro)
- Eintrittskarten sind nur an den Stadionkassen erhältlich, es gibts keinen Vorverkauf
- Wie üblich bei Spielen des FCK II sind die Parkplätze am Stadion geöffnet

Ansonsten gelten die üblichen Regelungen bei Heimspielen im Fritz-Walter-Stadion.

Quelle: Der Betze brennt

Die Fans des 1. FC Kaiserslautern rufen mit nachfolgender Erklärung zur Unterstützung des FCK II auf:

Wir lassen uns das Derby nicht nehmen!
Am kommenden Mittwoch, 6. März 2013 findet das traditionsreiche Derby des 1. FC Kaiserslautern e.V. (U23) gegen den SV Waldhof Mannheim 07 e.V. statt.



Diese Begegnung elektrisierte bereits in den vergangenen Jahrzehnten beide Fanlager, wobei glorreiche Duelle auf dem Platz und auf den Rängen stattfanden. Mit Freude erinnern wir uns beispielsweise an das letzte Derby zurück, als im Herbst 2009 rund 2000 Lautrer unter der Woche das Auswärtsspiel in Mannheim zum Heimspiel machten und einen 2:0-Sieg mit nach Hause nehmen konnten.

In diesem Jahr findet das Spiel also an einem Mittwoch um 14 Uhr statt. Trotz dieser Anstoßzeit lassen wir uns dieses Derby nicht nehmen und werden unseren Verein unterstützen! Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir uns nicht durch eine solche fanfeindlichen Terminierung abschrecken lassen.

Schließt Euch uns an, setzt ein Zeichen gegen fanfeindliche Anstoßzeiten, gegen den SV Waldhof und für unseren FCK!

Quelle: Szene KL

Freitag, 22. Februar 2013

Die Rheinpfalz: Neuanfang bei Lauterer Fanprojekt

KAISERSLAUTERN (osp). Beim Fußball-Fanprojekt Kaiserslautern der Arbeiterwohlfahrt gibt es einen Neuanfang. Die nach der Reduzierung der Mittel seitens der Stadt Kaiserslautern wackelnde Finanzierung des sozialen Projekts (wir informierten) ist nach Awo-Angaben nun bis Ende 2013 gesichert.


Allerdings scheidet Diplom-Sozialarbeiter Erwin Ress wegen gesundheitlicher Probleme als Projektleiter aus. Ress bleibe jedoch Angestellter der Arbeiterwohlfahrt, betont Jörg Rodenbüsch, Koordinator der Awo-Fanprojekte. Die Lauterer Projektleiter-Stelle ist neu ausgeschrieben worden, zunächst bis Ende 2013 befristet. Zudem sucht das Fanprojekt, das auf Jugend-Sozialarbeit und Hilfe bei Alltagsproblemen setzt, neue Räume. Sie sollen die von der Stadt gestellten in der Pariser Straße ersetzen. ....

Hier geht es zum kompletten Artikel der Rheinpfalz

Mit den Roten Teufeln nach Berlin

Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Zweitliga-Spiel bei Hertha BSC am Montag, 25. Februar 2013 um 20:15 Uhr, im Berliner Olympiastadion.

© Der Betze Brennt

Anfahrt
Olympiastadion
Olympischer Platz 3
14053 Berlin

Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln besteht Anschluss zum Olympiastadion mit der U2, mit der S-Bahn-Linie S5 oder den Buslinien M49 und 218 zur Haltstelle Flatowallee.

Mit dem Auto
Von der A115 in Richtung Autobahndreieck Funkturm kommend, die Ausfahrt Messedamm (Richtung A100) nehmen und rechts halten. Dann in Richtung Deutschlandhalle abbiegen. Hinter der Deutschlandhalle rechts in die Jafféstraße bis zur Heerstraße einbiegen und links in die Heerstraße fahren. Danach rechts in die Flatowallee abbiegen, von dort aus besteht direkte Zufahrt zum Stadion/Südtor. Die Anzahl an PKW-Parkplätzen in der Nähe des Olympiastadions ist jedoch sehr begrenzt. Es stehen auf öffentlichem Straßenland nur wenige Stellplätze auf dem Parkplatz Olympiastadion 7 (PO 7/ Jesse-Owens-Allee/ Passenheimer Str.) zur Verfügung. Es empfiehlt sich mit der Bahn oder einem Reisebus anzureisen.

Weitere Informationen zur An- und Abreise gibt es hier.

Ansprechpartner
Neben den FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (0170/5269550) und Timo Schneble (0170/3486440) steht den FCK-Fans rund um das Spiel in Berlin auch folgender Fanvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung:

Christoph Balzer: 0160/97229987

Fanutensilien
- große Schwenkfahnen (über 3m, mit PVC- oder Teleskopstock)
- kleine Fahnen (bis 2,50m mit PVC-Stange)
- Doppelhalter
- Trommeln (einseitig geöffnet und einsehbar)
- ein Megaphon
- Zaunfahnen

Wird dieser Vertrauensvorschuss missbraucht und z.B. Pyrotechnik im Block gezündet, werden den FCK-Fans in den Folgejahren keine Fanutensilien genehmigt werden.

Sonstige Hinweise
- Im Stadion kann nur bar bezahlt werden
- Kleidung mit dem Schriftzug A.C.A.B (in allen Varianten) und Kleidung der Marke Thor Steinar sind im Stadion unerwünscht
- Die Alkoholgrenze im Olympiastadion liegt bei 0,8 ‰
- Taschen oder Rucksäcke dürfen mit ins Stadion genommen werden, solange sie keine verbotenen Gegenstände beinhalten. Eine Abgabe für Taschen oder Rucksäcke gibt es nicht.
- Tetra Paks bis 1,0 Liter dürfen mitgenommen werden (PET Flaschen sind seit dieser Saison nicht mehr gestattet)
- Digitalkameras ohne wechselbare Objektive sind erlaubt. Die Fotos dürfen nur für private Zwecke genutzt werden.

Die Berliner Polizei addressiert die FCK-Fans im Vorfeld der Partie in einem Fanbrief. Der Brief kann hier eingesehen werden.

Tickets
Der Gästebereich im Berliner Olympiastadion befindet sich im Bereich der Blöcke E (Tickets für 26,- Euro) und in den Blöcken G/H (Tickets für 14,- Euro). Über den Kartenservice des 1. FC Kaiserslautern können keine Tickets mehr erworben werden.

Das Olympiastadion
Das Berliner Olympiastadion wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele im Jahr 1936 zwischen 1934 und 1936 erbaut. In den Jahren 2000 - 2004 wurde das Olympiastadion für die Fußball-WM 2006 grundlegend umgebaut und modernisiert. Aktuell bietet das zweitgrößte Fußballstadion Deutschlands Platz für 74.244 Zuschauer. Nach dem Umbau wurde das Berliner Olympiastadion von der UEFA als Fünf-Sterne-Stadion klassifiziert und erhielt somit den Status eines Elitestadions.

Quelle: www.fck.de

Weitere Infos, u.a.mit einem aktuellen Stadionplan findet ihr auf: Der Betze Brennt

Donnerstag, 21. Februar 2013

Fanprojekt: Ultraszene nach Gesprächsrunde bereit für einen Neuanfang

Nach einem Treffen am Mittwoch, den 13.02.2013 ist die Ultraszene wieder bereit dem Fanprojekt Vertrauen für einen Neuanfang zu schenken.



Auf dem Treffen, auf dem neben Vertretern der Ultraszene, Dr. Barbara Krimm (pädagogische Leitung), Christine Morgenstern (Fanprojektmitarbeiterin), Jörg Rodenbüsch (AWO-Koordinator Fanprojekte), Sebastian Scheffler (FCK Fanvertretung ) und Christoph Schneller sowie Stefan Roßkopf als offizielle Vertreter des FCK teilnahmen, beteuerten die Verantwortlichen, dass in der Vergangenheit vieles falsch gelaufen ist. Vielmehr wurde aber der Blick in die Zukunft gerichtet. Hier soll sich u. a. einiges an grundlegenden Dingen wie feste Öffnungszeiten und Zeiten in denen man die Fanprojektmitarbeiter telefonisch erreichen kann verbessern. Einig war man sich, dass Kommunikation das wichtigste Kriterium einer erfolgreichen Zusammenarbeit ist. In diesem Zusammenhang soll die bisher ebenfalls katastrophale Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden.

Weiterhin wurden von beiden Seiten die aktuellen Räumlichkeiten in der Pariser Straße kritisiert. Das Fanprojekt ist derzeit auf der Suche nach alternativen und wäre auch über Hilfe aus der Fanszene dankbar. Solltet ihr also von leerstehenden Räumen/Gebäuden hören, die sich eignen könnten, meldet euch bitte!

Während der Gesprächsrunde wurde auch der krankheitsbedingte Ausfall des bisherigen Fanprojektleiters, Erwin Ress, bekannt, dessen Stelle neu besetzt wird. Es wurde explizit darauf hingewiesen, dass dies in keinerlei Zusammenhang mit unserem Schreiben steht. Die Stelle soll schnellstmöglich ausgeschrieben und neu besetzt werden.

Was bisher nicht bekannt war ist, dass die Stadt Kaiserslautern nie ein Interesse am Fanprojekt hatte und das Budget deshalb auch sehr niedrig gehalten hat. Dieses wird wohl, nach jetzigem Stand, zum Jahresende komplett gestrichen. Wir denken hier muss und wird es diesmal einen Aufschrei geben, erst recht wenn der Neuanfang gelingt.

Dieser soll mit einem Informationsabend in den Räumlichkeiten des Fanprojektes starten. Informationen hierzu werden sicher demnächst folgen.

Wir freuen uns drauf und hoffen, dass auf Worte auch Taten folgen, an denen die Mitarbeiter und Träger des Fanprojekt Kaiserslautern auch in den nächsten Monaten gemessen werden!

Frenetic Youth

Generation Luzifer
Pfalz Inferno



Mittwoch, 20. Februar 2013

Infos zur An- und Abreise zum Olympiastadion

Um allen FCK-Fans zum Spiel in Berlin eine entspannte An- und Abreise zum Olympiastadion zu ermöglichen, sollten folgende Hinweise beachtet werden:

Die Anzahl an PKW-Parkplätzen in der Nähe des Olympiastadions ist sehr begrenzt. Es stehen auf öffentlichem Straßenland nur wenige Stellplätze auf dem Parkplatz Olympiastadion 7 (PO 7/ Jesse-Owens-Allee/ Passenheimer Str.) zur Verfügung. Es empfiehlt sich mit der Bahn oder einem Reisebus anzureisen.

Für die organsierte Busanreise werden in der Jesse-Owens-Allee 20 Busabstellplätze bereitgestellt.

Das Abstellen von 9-Sitzern bedarf der vorherigen Absprache (über die Fanbetreuung des FCK) und ist unter Umständen möglich.

Ungefähr 500 m vom Gästeeingang entfernt, befindet sich der S-Bahnhof Olympiastadion. Das Stadion erreichen sie dann über die Flatowallee und den Coubertinplatz.

Es wird darum gebeten, die empfohlenen Laufwege einzuhalten:

Quelle: www.fck.de

Freitag, 15. Februar 2013

Mit den roten Teufeln nach Duisburg


Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Zweitliga-Spiel beim MSV Duisburg am Sonntag, 17. Februar 2013 um 13:30 Uhr, in der Schauinsland-Reisen-Arena.  


© Der Betze Brennt

Anfahrt
Schauinsland-Reisen-Arena
Margaretenstraße 5-7
47055 Duisburg

Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Vom Bahnhof aus fahren die Buslinien 923 (Richtung Klinikum, Haltestelle MSV-Arena), 934 (Richtung Großenbaum / Wedau Wolfssee, Haltestelle MSV-Arena) und 944 (Richtung Wedau Wolfssee, Haltestelle Sportschule Wedau). Zudem gibt es die Möglichkeit, mit der S-Bahn-Linie S1 und der U-Bahnlinie U79 zur Arena zu fahren.

Mit dem Auto
Von Süden kommend über die A 3 bis zur Abfahrt Wedau, dann links. Aufgrund der begrenzten PKW-Parkmöglichkeiten wird ausdrücklich die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. 

Sonderzug

Die endgültigen Fahrtzeiten für den Sonderzug sind wie folgt:

Hinfahrt:
Kaiserlautern Hbf         ab 07:00 Uhr     Gleis 1
Neustadt/W Hbf           ab 07:25 Uhr     Gleis 3
Schifferstadt Hbf          ab 07:40 Uhr     Gleis 2
Ludwigshafen Hbf        ab 07:50 Uhr     Gleis 3
Bingen Hbf                   ab 09:06 Uhr     Gleis 102
Koblenz Hbf                 ab 09:53 Uhr      Gleis 3
Duisburg-Schlenk         an 11:37 Uhr     

Rückfahrt:
Duisburg-Schlenk          ab 16:42 Uhr 
Koblenz Hbf                  an 18:22 Uhr
Bingen Hbf                    an 19:13 Uhr
Ludwigshafen Hbf         an 20:39 Uhr
Schifferstadt Hbf           an 20:50 Uhr
Neustadt/W Hbf            an 21:02 Uhr
Kaiserlautern Hbf          an 21:40 Uhr

Der Sonderzug ist komplett ausgebucht. Eine Mitfahrt ist ausschließlich mit über den FCK erworbenen Sonderzug-Fahrkarten möglich. Fahrkarten der DB haben keine Gültigkeit.

Parken für Busse und PKW:
Die Fanbusse sollen bitte den Parkplatz Ost anfahren (Bertaallee). Für PKW gilt, es gibt keinen expliziten Gästeparkplatz. Bitte nicht mehr den P5 anfahren, diesen Parkplatz gibt es nicht mehr.

Ansprechpartner:
Neben den FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (0170/5269550) und Timo Schneble (0170/3486440) stehen den FCK-Fans rund um das Spiel in Duisburg auch folgende Fanvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung:

Sebastian Scheffler: 0176/59255374
Christoph Balzer: 0160/97229987
Sascha Kempf: 0176/85154001

Fanutensilien
Folgende Fanutensilien sind in Duisburg erlaubt:
Kleine Fahnen, bis 1,50 Meter Stockmaß und mit einem Durchmesser bis 3 cm.
Trommeln sind gestattet. Diese müssen nach unten offen und einsehbar sein können.
Ein Megaphon ist gestattet.
Bauchtaschen sind erlaubt, werden aber kontrolliert. Größere Taschen und Rucksäcke können vor dem Block abgegeben werden. Es ist zu beachten, dass hierfür nur eine begrenzte Kapazität vorherrscht und die Fans, die mit den Fanbussen anreisen, gebeten werden, die Taschen und Rucksäcke im Bus zu belassen. 
Das Mitbringen und die Nutzung von Fotoapparaten bis zu einer Länge von 15 cm inklusive Objektiv ist zur rein privaten Nutzung erlaubt. Foto-, Bewegtbild-, Video-oder Tonbandaufnahmen zum Zweck der kommerziellen Nutzung oder öffentlichen Darstellung sind nicht erlaubt.
Drei große Schwenkfahnen (bis Freitag, 16. Februar 2013 um 12 Uhr anmelden unter: christoph.schneller(at)fck.de). 
Zaunfahnen: Diese können ausschließlich im Oberrang ausgelegt werden.


Tickets
Der Gästebereich befindet sich in der Ecke Süd-/Ostkurve. Derzeit gibt es noch Sitzplatz-Tickets in den Blöcken 19-21 zu je 20 Euro. 

Die Schauinsland-Reisen-Arena
Die im Jahre 2005 eröffnete MSV-Arena (ehemals Wedaustadion) wurde nach nicht einmal zwei Jahren Bauzeit als moderne Multifunktionsarena fertiggestellt und im Jahr 2010 in Schauinsland-Reisen-Arena umbenannt. Das Fassungsvermögen beträgt 31.500 Plätze, wovon 23.000 Sitzplätze und 7.000 Stehplätze sind. Im ausgedehnten VIP-Bereich gibt es 41 unterschiedlich große Logen mit ca. 420 Sitzplätzen, zudem stehen 1.049 Buisness-Plätze zur Verfügung. Die moderne Infrastruktur macht die Arena zu einem Kommunikationszentrum, das täglich zur Verfügung steht. Ein ganz besonderes Schmankerl stellt die Möglichkeit für Verliebte dar, sich in der Schauinsland-Reisen-Arena standesamtlich trauen lassen zu können.

Bei dringenden Fragen ist der Fanbeauftragte Christoph Schneller per Mail unter christoph.schneller(at)fck.de erreichbar.

Quelle: www.fck.de

Weitere Infos, u.a.mit einem aktuellen Stadionplan findet ihr auf: Der Betze Brennt

Dienstag, 12. Februar 2013

Angriff auf Busse - FCK unterstützt Aufklärung!

Zu unschönen Szenen kam es leider rund um das Heimspiel der Roten Teufel gegen die SG Dynamo Dresden. Schon vor und während der Partie fielen große Teile der Dresdner Anhängerschaft durch besonders aggressives und teilwesie gewalttätiges Verhalten auf. Nach Abpfiff der Partie und dem Verlassen des Fritz-Walter-Stadions attackierten Dresdner in der Kantstraße Shuttlebusse mit abreisenden Zuschauern. Hierbei wurden Steine und Flaschen auf die Busse geworfen. Zwei Besucher der Partie erlitten Verletzungen, zudem entstand ein hoher Sachschaden.

Der 1. FC Kaiserslautern wird sich mit den verletzten Fans in Verbindung setzen und wünscht zudem allen Anhängern, die bei den Vorfällen zu Schaden kamen, eine schnelle und komplette Genesung. Der Verein verurteilt die Vorfälle auf das Schärfste und wird in Absprache mit allen beteiligten Institutionen alles Nötige zur Aufarbeitung der Geschehnisse und zur Aufklärung von Straftaten beitragen.


Auch werden wir weiterhin alles in unserer Macht stehende unternehmen, um die friedlichen Fans und Anhänger zu schützen, damit Fußball auf dem Betzenberg weiterhin ein leidenschaftliches, atemberaubendes, friedliches und sicheres Erlebnis bleibt.

Der 1. FC Kaiserslautern verurteilt die Vorkomnisse die sich besonders nach dem Heimspiel gegen Dynamo Dresden zugetragen haben und wünscht allen betroffenen Fans eine schnelle Genesung. Gleichzeitig wird der FCK die Behörden bei der Aufklärung der Vorfälle und Feststellung der Täter im Rahmen seiner Möglichkeiten unterstützen.

Quelle: www.fck.de

Sonntag, 10. Februar 2013

Risikospiel? - Da ist wohl etwas schief gelaufen....

Zu den Geschehnissen am Wochenende erreichte uns ein Gastbericht von Jochen Grotepass der diesen auf seinem Blog bei Fankultur.com veröffentlicht hat und die Vorfälle auch etwas differenzierter betrachtet und den ein oder anderen mal etwas zum Nachdenken bewegen soll:

Gleich zu Beginn der Hinweis, dass ich mich mit diesem Blog vermutlich auf sehr dünnes Eis begebe. Dünnes Eis deshalb, weil ich mich weigere in das, nach unserem Spiel gegen Dynamo Dresden am vergangenen Freitag, unsägliche Verurteilen und Verteufeln aller Anhänger des Vereins aus Dresden einzustimmen. Weil ich mich weigere die kollektive Verurteilung aller Fans mitzumachen und weil ich mich weigere dem Wunsch der Internetgemeinde nach Lizenzentzug zuzustimmen. Ich weigere mich, weil es eine pauschale Verurteilung von Menschen ist, gegen die wir Anhänger unseres Vereins uns genauso wehren sollten. Am Beispiel der Berichterstattung vom Freitag bzw. Samstag ist wieder einmal offensichtlich, woran es den Berichterstattern mangelt. Differenzierte Sicht und Abgrenzung gegenüber pauschalen Urteilen.

Dünnes Eis aber auch, da es sehr wohl auf Angriffe auf Shuttlebusse seitens Anhänger der SG Dynamo Dresden kam und die dabei in den Bussen angegriffenen Personen sehr wohl Ängste ausstehen mussten und, zumindest zwei von ihnen, Verletzungen davontrugen. Völlig unabhängig davon kam es zur Sachbeschädigung an den Shuttlebussen von ca. 70.000 Euro. Das alleine ist verwerflich und hat mit Fußball überhaupt nichts zu tun und wird selbstverständlich auch von mir verurteilt. Dieses Austicken, ausrasten oder wie es jemand schrieb “zombiehafte” Verhalten drückt sich offenbar in einer unendlichen Missachtung gegenüber anderen Menschen aus. Fußball scheint da eher ein Anlass als ein Grund für diesen Hass zu sein.

Rückwirkend betrachtet scheint es bald so, als ob es eine Inszenierung war, um dem “ungeliebten Kind”, den schwarz-gelben aus Dresden, eine Chance zu geben sich von seiner schlechten Seite zu zeigen. Vielleicht begebe ich mich hier zu sehr in die Ecke der Verschwörungstheoretiker, aber weshalb muss ein solches “Risikospiel” auf einen Freitagabend um 20:30 Uhr angesetzt werden und nicht, wie sonst bei riskanten Spielen üblich, auf einen Samstag oder Sonntagnachmittag um 13/13:30 Uhr? Alleine aus dieser Spieltagsansetzung ergeben sich zahlreiche Probleme mit der Sicherheit rund um das Stadion. Daneben arbeitete die Polizei seit dem 20. Dezember 2012 offenbar an dem Sicherheitskonzept rund um dieses Spiel, zumindest wenn man den Tweets der Polizei Kaiserslautern (@Polizei_KL) glauben schenken darf. Dabei herausgekommen ist ein Sicherheitskonzept das ich in diesem Umfang auf dem Betzenberg noch nicht erlebt habe. Glasfreie Zonen am Hauptbahnhof und rund ums Stadion gab es schon öfter. Sperrung des Umlaufs ums Stadion war mir aber neu, ebenso wie die Zuweisung des Messeplatzes als Parkplatz für Gäste. Hier wurde offenbar versucht mit allen Mitteln die Fantrennung hinzubekommen, was jedoch, nüchtern betrachtet, nie wirklich gelingen kann. Dazu sind die Anreisewege, die Herkunftsorte der Fans und auch die sicherlich bei dem einen oder anderen vorhandene kriminelle Energie zu unkalkulierbar.

Die Polizei plante wohl, die Anfahrtswege bei der Ausfahrt “Kaiserslautern Centrum” zwischen Gäste- und Heimfans zu trennen. Nicht anders ist zu erklären, weshalb die an sich dreispurige Straße auf zwei Spuren verringert wurde, eine  Polizisten durch Augenscheinnahme der Insassen offenbar abgesichert wurde.
Informationen wonach die Polizei wohl ⅔ der “Kategorie B und C”-Fans auf dem Weg nach Kaiserslautern verloren hatte machten recht schnell die Runde. Da waren wohl einige Dresdner Anhänger des erlebnisorientierten Fußballs der Meinung, nicht wie Schlachtvieh in Richtung Stadion abgeschoben werden zu wollen. Also stieg man wohl schon früher vom Bus auf Mietwagen um und umging somit der Sichtkontrolle der Polizei.
Während dem Spiel gab es auf Seiten der Dresdner einige Bengalo-Aktionen, jedoch keinerlei Versuche aus dem Block zu stürmen. Die breite Kunststoffolie, die seit 2010 die Blocktrennung zwischen Heim- und Gästefans definiert hat aber wohl am vergangenen Freitag das “zeitliche” gesegnet. Daraus wurde offenbar ein Sturm des Nachbarblocks, was zu einem massiven Polizeiaufgebot im Treppenbereich des Blocks führte. Unter Umständen denken Vereinsverantwortliche mal darüber nach, ob es wirklich sinnvoll ist den Familienblock auf die gleiche Tribüne zu legen wie den Gästeblock. Das ist aber nicht nur in Kaiserslautern so sondern durchaus auch in anderen Stadien.


Richtig heftig wurden die Ausschreitungen wohl nach dem Spiel. Genau hier setzen offenbar aber auch die Probleme bei dem Konzept der Polizei an. Im wesentlichen entstanden die Probleme wohl im Bereich der “Kantstraße”, als P+R Busse Lauternfans zum P+R Parkplatz fuhren. Diese Busse wurden wohl im leeren Zustand von der Polizei eskortiert, aber im besetzten Zustand “alleine” gelassen. Da der Weg der Busse den Weg der Dresdner Fans in Richtung Messeplatz nicht nur kreuzt sondern eine ganze Strecke begleitet, ist die Situation dann wohl audie sie auf die Straße warfen. Bäume, Bauzäune, Verkehrsschilder und deren Beschwerungen führten zunächst zum Stopp der Busse und dienten anschließend als Wurfgeschosse gegen die Scheiben. Dabei gingen die Scheiben zu Bruch und der Dresdner Mob versuchte die Insassen ins Freie zu ziehen, was wohl misslang. Ein Flaschenhagel prasselte auf die Busse nieder, da wohl vergessen wurde, die Container am Rande der Glasverbotszone, in die Flaschen und Gläser aller Art beim Betreten geworfen werden mussten, abzuholen oder zu leeren. Nur dem beherzten Auftreten der Busfahrer ist es wohl zu verdanken, dass nichts schlimmeres passiert ist. Von der Polizei war wohl zunächst nichts zu sehen. Auch mehrere Hilferufe über Funk von Busfahrern führte zunächst nicht zu einer Verbesserung.

Das die Polizei in diesem Zusammenhang von einen weitesgehend gelungenem Einsatzkonzept spricht, spottet wohl jeder Beschreibung. Wenn die Polizei bis heute keine Festnahme vorweisen kann, dann ist dies ein weiteres Indiz für ein völlig verkorkstes Sicherheitskonzept.

Interessant in diesem Zusammenhang ist die Aussage vom Einsatzleiter Franz-Josef Brandt in der Rheinpfalz vom Samstag: ”Ich bedauere die Verletzten und die Leute, die Angst hatten, sehr. Aber wir mussten wegen konkreter Hinweise auf massive Auseinandersetzungen zwischen den Fangruppen an mehreren anderen Orten in der Stadt umplanen. Deswegen konnten in der Kantstraße, wo wir kein derart großes Gewaltpotenzial erwartet hatten, nicht so viele Kräfte einsetzen wie geplant.” Hier nochmal der Hinweis, dass die Kantstraße der Weg war, auf dem die Dresdner zum Messeplatz laufen mussten, wo ihre Busse und Autos geparkt waren und gleichzeitig die Straße ist, auf der die P+R Busse fahren.

Was allerdings jetzt in den Foren und sozialen Netzen zu lesen ist, ist allerunterste Schublade. Angefangen von Lizenzentzug, über Verbote für Auswärtskarten bis hin zu dem dämlichen Ossi/Wessi Vergleichen werden alle Register gezogen, die man sich nur vorstellen kann. Für viele dieser Kommentare muss man sich einfach nur noch schämen. Forderten nahezu alle Fußballanhänger im Rahmen der Debatte über das “Sichere Stadionerlebnis” noch die Abschaffung der Kollektivstrafen, so sind es genau die gleichen Menschen heute, die alle Dresdner Anhänger pauschal verurteilen. Sorry Leute, das ist dumpf. Hier zeigt sich die durchschnittliche Halbwertszeit des Gedächtnisses eines Fußballfans die offenbar nicht länger als eine Halbzeit ist. Denn genau solche pauschalen Verurteilungen waren es in der Vergangenheit immer wieder, die nur eins hervorbrachten “Ungerechtigkeit”. Bei aller Emotion während eines Fußballspiels und all den Schmähungen denen man sich während der 90 Minute stellen muss, nach dem Spiel sollte der Menschenverstand wieder einsetzen. Das heißt ja nicht, dass alle wieder Freunde sind, aber wir alle sind doch in der gleichen Situation. Bis jetzt habe ich in allen Diskussionen nur gelesen, dass sich der Verein (Dynamo Dresden) halt was einfallen lassen soll, wie man das Problem der Gewalttäter in den Griff bekommt. Wäre hier nicht auch die Polizei gefordert? Wenn von der gesamten Aktion am Freitag nicht eine einzige Ingewahrsamnahme resultierte, nicht eine einzige Personalienfeststellung, dann sollte die Frage erlaubt sein, wo die Polizei denn bitteschön war, als das in der Kantstraße passierte? Ständig und überall wird man als Fußballfan gefilmt und auf Video festgehalten (Bürgerrechte? WTF?!). Nur hier waren keine Kameras anwesend? War es zu dunkel? Den Angreifern auf die Busse gehört die volle Härte des Gesetzes an den Hals gewünscht, keine Frage, aber ist es die Aufgabe des Vereins für die Identifikation zu sorgen? Was ist mit den Strafverfolgungsorganen in diesem Land. Eher werden alle E-Mails und Facebookkonten überwacht, als die Busstrecke vom Stadion zum P+R Parkplatz abzusichern. Warum waren keine Polizisten in den Bussen? Warum gab es keine Blocksperre, wie sonst in anderen Stadien üblich? Es scheint ein immer wiederkehrendes Problem bei den Polizeieinsätzen in Kaiserslautern zu geben. Bis zum Schlusspfiff wird alles strengstens überwacht und kontrolliert. Danach? Offenbar geht es dann an den Würstchenstand.

Solange aber die Ordnungsmacht nicht in der Lage ist, tatsächliche Gewalttäter zu ergreifen und zeitnah anzuklagen, solange werden dumpfe Parolen in den elektronischen und auch den gedruckten Medien dafür sorgen, auf einen Verein einzuprügeln. Es scheint so, als ob alle Medien nur darauf warten, dass es bei einem Spiel von Dresden irgendwo kracht. Kracht es nicht, ist man enttäuscht. Verschwörungstheoretiker dürfen jetzt durchaus noch weiter theoretisieren. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich diese Gedanken auch spinne.

Zu guter Letzt möchte ich jetzt auch noch einen Handschuh in Richtung unseres eigenen Anhangs werfen. Keine Ahnung warum, aber muss man wirklich am Boden liegende Anhänger des Gegners noch verhöhnen? Außerhalb des Stadions? Muss man da provozieren? Als ich am Freitag vom Berg herunterlief dachte ich mir mehrfach, wie schnell diejenigen die jetzt laut singen wohl rennen mögen, wenn die richtigen ihnen entgegenkämen? Ich kann mich an die Schmähgesänge der letzten Saison sehr wohl erinnern. Und ich weiß, wie sehr ich mich in der einen oder anderen Situation zusammenreißen musste, wenn das außerhalb des Stadions war. Kann nicht jeder, wenn er das Stadion verlässt sich einfach freuen, wenn man gewonnen hat und gegenüber dem Verlierer fair sein? Freudetrunken ja, unfair nein. Ich habe keine Ahnung, ob in den Bussen die angegriffen wurden dumme Gesänge dabei waren, deshalb hier meine Entschuldigung falls dem nicht so war. Aber ganz ehrlich kann ich mir das im Grunde nicht vorstellen.
Bitte respektiert die Grundregeln des fairen Wettkampfs. Wer am Boden liegt wird nicht weiter angegriffen.

Bleibt nur zu hoffen, dass es doch noch eine Gerechtigkeit gibt und unsere Sicherheitskräfte diejenigen identifizieren können, die für die Schäden und die Verletzungen verantwortlich sind. Hier gilt es anzusetzen und nicht Vereinen die Lizenz zu entziehen. Ach ja, diese ganzen Vorkommnisse werden auch in Zukunft durch das von den Mitgliedern der DFL abgenickte Paket “Sicheres Stadionerlebnis” in keiner Weise verhindert werden können. Denn alles was geschah, passierte außerhalb des Stadions (von der Pyroshow mal abgesehen). Alles fiel in den Zuständigkeitsbereich der Scharfmacher wie Innenminister und Polizeigewerkschafter. Vielleicht sollten sich diese Herren mal Gedanken machen, wie man solche Veranstaltungen besser absichert als geschehen.

Stadionmagazin und Infohefte vom Dresden Heimspiel online

In einer neuen Rubrik möchten wir euch über die Magazine die zu den Heimspielen regelmäßig erscheinen informieren. Neben dem offiziellen Stadionmagazin "In Teufels Namen" des 1. FC Kaiserslautern e.V. stehen ebenfalls zum kostenlosen Download das "Infoblättsche"  von der Generation Luzifer und das "Unter die Haut" von den Frenetic Youth vom Dresden Heimspiel bereit.

        

Neben sehr viel Arbeitsstunden die in die Magazine und Hefte gesteckt werden, sind diese auch immer mit Informationen rund um den 1.FC Kaiserslautern e.V. prall gefüllt, aber es wird auch auf sehr viele aktuelle Bundesweite Themen eingegangen, sowie auch auf unsere Vereinsgeschichte. Also reinschauen lohnt sich auf jeden Fall!


Donnerstag, 7. Februar 2013

Offener Brief an den Deutschen Fußballbund zum Wunderkerzenverbot

Ich Wünschte ich könnte schreiben: Hallo Lieber DFB, aber dem ist leider nicht so .

Der Deutsche Fußball steht und fällt mit seinen Traditionen, die sich über Jahrzehnte gebildet haben und auf ein Gesundes Verhältnis zwischen Vereinen und Fans zurückzuführen ist !

©Der Betze Brennt

Ein Stadionbesuch sollte Zweifelsfrei sicher sein, gar keine Frage ! Aber mit Eurem Sicherheitskonzept habt ihr mächtig über die Stränge geschlagen !!

Pyrotechnische Gegenstände der Klasse II oder höher haben definitiv nichts in einem Stadion zu suchen da stimme ich dem DFB vollkommen zu, aber ihr geht ja sogar noch weiter ihr verbietet laut euren Statuten ja sogar
Feuerwerkskörper der Klasse I !! Nur mal zur Erinnerung:

„Bei Wunderkerzen bis zu einer Länge von 30 cm handelt es sich um Feuerwerkskörper der Klasse I (sogenanntes Kleinstfeuerwerk), welche das ganze Jahr über abgegeben werden dürfen und zwar auch an Personen unter 18 Jahren. Die europäische Norm EN 71 „Sicherheit von Spielzeug“ verbietet die Abgabe an Kinder unter 3 Jahren. „
Quelle Wikipedia


Beim Spiel 1.FC K´lautern vs. Dynamo Dresden
wollt ihr besagte „Wunderkerzen“ verbieten ?!
Mit welcher Begründung ?
Bei den sogenannten Flutlichtspielen
ist es nunmehr seid vielen Jahren „TRADITION“
die Karlsberg Westribühne in einem Meer aus Funken zu erstrahlen lassen !

Wie Oft kam die Schlagzeile in Deutschlands Zeitungen : 10 Verletzte durch Wunderkerzenfunken ?

Moderne Stadien müssen so gebaut sein das es auf den Rängen keine bis wenig Brandlast gibt ,bzw. mit Schwer entflammbaren Materialien konstruiert sein !

Also kann es auch nicht daran liegen !

Wahrscheinlich wird in Zukunft sogar das Winken mit „Papiertaschentüchern“ zum Abschied auch bald Verboten !

Im Namen des Deutschen Fußballs Überdenkt eure Statuten , denn auf kurz oder lang lassen sich die Fans das nicht gefallen !

UND eins sollte wohl Klar sein ein Stadion Besuch OHNE die Gesänge der FANS ist kein Stadionbesuch !!

MfG Tobias Klink
Fan des 1. FC Kaiserslautern

Wichtige Hinweise für Fans beim Spiel gegen Dresden

Zum ersten FCK-Heimspiel des Jahres gegen Dynamo Dresden werden insgesamt 35.000 Zuschauer erwartet, 4.000 Gästefans reisen mit in die Pfalz. Die Stadionbesucher erwarten einige Änderungen rund um das Fritz-Walter-Stadion.


Die wichtigste Information: Es wird nicht möglich sein, das Fritz-Walter-Stadion sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Stadiongebäudes komplett zu umlaufen. Außerdem ist der Eingang Ost (Werner Liebrich-Tor) ausschließlich für die Gästefans vorgesehen. Die Fans von Dynamo Dresden erhalten ihre Tickets an der Tageskasse Ost.

Für FCK-Fans, die aus der Malzstraße kommen und Tickets auf der Süd- oder Karlsberg-Westtribüne haben, ist der Zugang nur über das Ottmar-Walter-Tor und den Umlauf über die Karlsberg-Fanhalle Nord möglich. Es wird daher empfohlen, direkt die Zugänge der Süd bzw. Westtribüne zu nutzen. Für FCK-Fans, die vom Werner-Kohlmeyer-Tor in die Nordtribüne gelangen wollen, ist der Zugang nur über die Hallen Süd und West möglich, bzw. sie sollten direkt die Eingänge Süd oder West nutzen.

Die Tageskassen öffnen jeweils drei Stunden vor Spielbeginn (Anstoß: 20.30 Uhr). Für die Fans der Roten Teufel sind die Ticketkassen Süd und Süd-Ost zusätzlich zur Frühkasse im Servicecenter (10-17.30 Uhr) zugänglich. Reservierte Tickets können nur am Clearingschalter Süd abgeholt werden.

Für alle Besucher des Fritz-Walter-Stadions gilt an diesem Tag eine glasfreie Zone rund um das Stadion und den Hauptbahnhof Kaiserslautern. An verschiedenen Kontrollpunkten überprüfen das Ordnungsamt der Stadt Kaiserslautern und Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Westpfalz die Einhaltung dieser Verfügung.

Quelle: www.fck.de

Mittwoch, 6. Februar 2013

Wunderkerzen Aktion für das Dresden Spiel vom DFB untersagt

Hallo FCK-Fans,

nachdem wir in den letzten beiden Spielzeiten jeweils bei einem Flutlichtheimspiel im großen Stil Wunderkerzen im Stadion verteilt hatten, wollten wir zum Heimspiel gegen Dresden erneut eine solche Aktion starten. Da es bei den letzten beiden Aktionen keine negativen Vorfälle gab und die Wunderkerzen für ein tolles Bild sorgten (der Verein verwendete ein Foto der Aktion sogar als Cover des letztjährigen Kalenders), sahen wir keinerlei Probleme für eine erneute Genehmigung.



Doch weit gefehlt: Nachdem wir unsere Anfrage an den Verein gestellt hatten, teilte dieser uns mit, dass der DFB die Aktion nicht genehmigen würde. Die Begründung:

Gemäß § 24 Abs. 3 der Richtlinien zur Verbesserung der Sicherheit bei Bundesligaspielen ist ein Antrag des Vereins unter den dort genannten Bedingungen Voraussetzung für eine Prüfung.

„Eine Befreiung des in Absatz 1 geregelten Verbots gemäß § 34 kann grundsätzlich nur für behördlich genehmigte Feuerwerke oder ähnliche Veranstaltungen, die von einer Fachfirma durchgeführt werden sollen, erteilt werden. Die Alleinverantwortung für die Veranstaltung verbleibt in jedem Fall beim Verein“.

Übersetzt bedeutet das so viel: Der Verein kann eine solche Aktion nur genehmigt bekommen, wenn diese durch eine Fachfirma durchgeführt wird. Das schließt allerdings aus, dass Fangruppen eine solche Aktion organisieren.
Der DFB unterscheidet in diesem Passus nicht einmal zwischen „Jugendfeuerwerk“, wie es eben Wunderkerzen darstellen, und „richtigem Feuerwerk“. Während an Silvester oder St. Martin schon kleine Kindergartenkinder Wunderkerzen zünden, ist dies in Fußballstadien tabu. Dies zeigt einmal mehr, dass einerseits manche Regeln des DFB vollkommen realitätsfern sind und dass andererseits Faninteressen keinerlei Berücksichtigung bei den Herren aus Frankfurt finden.

Für uns ist ein solches Verbot nicht hinnehmbar. Wir fordern daher den DFB auf, den Passus dahingehend zu ändern, dass zwischen „Jugendfeuerwerk“ und „richtigem Feuerwerk“ unterschieden wird und somit Wunderkerzenaktionen in Zukunft wieder möglich sind. Unsere Vereinsführung bitten wir darum, sich beim DFB für eine Differenzierung dieses Passus einzusetzen.

PS: Wir sind uns sicher, dass am Freitag trotzdem einige Fans Wunderkerzen dabei haben werden, um zum Einlaufen der Mannschaften ein stimmungsvolles Bild in die Westkurve zu zaubern.

Generation Luzifer
Frenetic Youth
Pfalz Inferno

Montag, 4. Februar 2013

Berichte von der 4. Fanversammlung

Am Vergangenen Mittwoch fand im Medienzentrum des 1. FC Kaiserslautern e.V. die 4. Fanversammlung statt. Hierzu findet ihr nun die beiden Berichte von fck.de und Der Betze Brennt:

Keine Einigkeit beim Sicherheitskonzept

Am Mittwochabend fand auf dem Betzenberg die vierte turnusmäßige Fanversammlung statt. Themenschwerpunkte waren dabei das DFL-Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ und allgemein die Stimmung im Stadion.

 - http://www.der-betze-brennt.de/fotos/1201-vierte-fanversammlung-im-fck-medienzentrum.php

Abseits aller Transfers und Gerüchte gibt es rund um den Betzenberg auch noch andere Themen, die den Beteiligten auf dem Herzen liegen und in den letzten Monaten für hitzige Emotionen sorgten. Aus diesem Grund fanden sich am Mittwoch, den 30. Januar 2013 rund 150 Anhänger des 1. FC Kaiserslautern im Medienzentrum des Fritz-Walter-Stadions ein, um über das DFL-Konzept, die Fanproteste, das weitere Vorgehen und allgemein die Atmosphäre bei Heim- und Auswärtsspielen zu sprechen.

© Der Betze Brennt

Den ersten Teil der Veranstaltung, an dem auch die Vorstandsmitglieder Stefan Kuntz und Fritz Grünewalt teilnahmen, bildete eine Diskussionsrunde zum DFL-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“. Zunächst trug Kuntz noch einmal die Chronologie der Ereignisse und seine (bereits bekannten) Argumente für die Zustimmung des FCK zum Sicherheitskonzept vor. Es folgte eine konträre, aber dennoch sachliche Debatte mit den anwesenden Fans, die die Meinung der Funktionäre zu diesem Thema nach wie vor nicht teilen. Emotional wurde es nur einmal, als der ganze Saal höhnisch auflachte aufgrund einer Aussage von Finanzvorstand Grünewalt: „In Düsseldorf (beim Relegationsspiel mit Pyrotechnik und Platzsturm; Anm. d. Red.) sind Sachen passiert, die es vorher so nicht gegeben hat.“ Dieses Argument war ebenso schnell entkräftet wie die angemerkten - aber in Wirklichkeit gar nicht vorhandenen - Verletzten bei jenem Spiel, das die große Sicherheitsdebatte im Mai 2012 mit ausgelöst hatte.
„Ich wollt' das Ding net haben“„Es gibt keine Gerechtigkeit“, zeigte Stefan Kuntz eine pragmatische Sicht der Dinge und sagte weiter: „Ich wollt' das Ding (das neue Sicherheitskonzept; Anm. d. Red.) net haben.“ Auf die obligatorische Nachfrage, warum der FCK-Vorstand dem Konzept dann trotzdem vollumfänglich zugestimmt habe, antwortete Kuntz letzten Endes mit dem Verweis auf die Solidargemeinschaft der Fußballvereine. Es komme immer wieder zu Abstimmungen innerhalb der DFL, sei es zur Verteilung der Fernsehgelder, zur 50+1-Regel oder eben zu Fan-Themen - hier seien der FCK und der Fußball insgesamt auf Zusammenhalt angewiesen. Die Vereine hätten auf einen politischen Druck reagieren müssen, „den wir in seiner Wirkung unterschätzt haben“.

Zuvor hatten die Fans bereits die Argumentation abgelehnt, dass sich am Betzenberg nichts ändern werde und dass alles gar nicht so schlimm sei - man habe das Sicherheitskonzept gegenüber dem ersten Entwurf schließlich stark nachgebessert, so Kuntz. Die Anhänger entgegneten, dass den 17 Heimspielen in Kaiserslautern eben auch 17 Auswärtsspiele entgegen stehen, in denen künftig mit Vollkontrollen oder Ticketreduzierungen gerechnet werden müsse. Nach rund zweistündiger Diskussion hatten beide Seiten immer noch keine wirkliche Übereinstimmung gefunden. Kuntz verdeutliche noch einmal, dass er aufgrund des politischen Drucks keine andere Möglichkeit als die Verabschiedung des Sicherheitspapiers gesehen habe: „Wir haben versucht, aus der Situation das Beste zu machen.“ Zum Schluss des ersten Tagesordnungspunktes verabschiedete sich der Vorstandsvorsitzende in Vorschau auf die Rückrunde mit einem Wunsch und Aufruf zugleich: „Wir freuen uns auf die gute Betze-Stimmung.“
„Niemand hat die Absicht, einen Container zu errichten“
Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutierten die Fans untereinander, nachdem die beiden Vorstandsmitglieder den Presseraum verlassen hatten. Für die dreigeteilte FCK-Fanbetreuung waren dabei anwesend Sebastian Scheffler (Fanvertretung), Christoph Schneller (Fanbeauftragter) und Werner Bohl (Fanbeirat). Die anderen gewählten Fanvertreter waren aus beruflichen Gründen verhindert, wie Scheffler entschuldigend ausführte, weil der Versammlungstermin erst kurzfristig festgelegt worden sei.

Einleitend wurden die drei überregionalen Fan-Initiativen „Unsere Kurve“, „Pro Fans“ und „12doppelpunkt12“ vorgestellt, ehe erneut das DFL-Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ thematisiert wurde. Die genannten Initiativen - in denen auch Anhänger aus Kaiserslautern mitarbeiten - möchten dem ein eigenes Konzept namens „Fanfreundliches Stadionerlebnis“ entgegenstellen und mit entsprechenden Forderungen in die Gespräche mit der DFL gehen.

Hierzu werden bundesweit, aber auch lokal Ideen gesammelt, die in Lautern bei der Fanbetreuung eingereicht werden können. In den nächsten Tagen soll darüber informiert werden, an wen genau sich die FCK-Gemeinde mit ihren Ideen für ein „fanfreundliches Stadionerlebnis“ wenden kann. In einem ersten Brainstorming wurden am Mittwochabend Themen wie Anstoßzeiten, Eintrittspreise, Fanutensilien, Stadionverbote, Imbiss-/Getränkekosten oder Kennzeichnungspflicht für Polizisten und Ordner zusammengetragen.

Den Sorgen der Fans in Hinblick auf die beschlossenen Repressionsmöglichkeiten seitens der DFL versuchte ebenso wie zuvor schon Stefan Kuntz der FCK-Fanbeauftragte Christoph Schneller zu relativieren: „Bei uns gibt es keine Absicht, einen Container zu errichten.“ Das zu dieser Aussage gehörende Thema „Vollkontrollen“ hatte nicht nur im Rahmen der Sicherheitsdebatte, sondern auch beim Lautrer Auswärtsspiel bei Union Berlin für Ärger gesorgt. Nach Aufklärung der Vorwürfe und Vorfälle von Anfang Dezember informierte Schneller darüber, dass ein FCK-Fan sich an der Alten Försterei am Stadioneingang unangekündigt entkleiden musste. Der 1. FC Union sei diesem nicht vom Verein veranlassten Vorfall nachgegangen und habe im Nachgang drei dafür verantwortliche Mitarbeiter des Ordnungsdienstes entlassen. In Zukunft sollen schärfere Kontrollen bei den Berlinern nur noch mit Vorankündigung stattfinden, höchstens das Ausziehen von Schuhen und Jacke oder Pulli beinhalten und unter Aufsicht des Fanbeauftragten des Gastvereins durchgeführt werden.
Zukunftsthema: Stimmung im Stadion
Zum Abschluss der vierten Fanversammlung im Fritz-Walter-Stadion sprachen die Anwesenden noch kurz allgemein über das Thema Stimmung bei FCK-Spielen. Nach über drei Stunden Diskussion war zu diesem Zeitpunkt aber schon die Luft etwas raus, so dass es zunächst bei der bloßen Erwähnung von Kritikpunkten blieb. Verbesserungsbedarf wurde in den Wortmeldungen einzelner Fans beispielsweise zum Einsatz der Megaphonanlage in der Westkurve und allgemein beim Thema Vorsänger (Liedauswahl, Singsang usw.) vorgetragen. Als Lösungsansätze zum Finden eines größtmöglichen Konsens wurde die Gründung einer Projektgruppe oder die Fortsetzung des vor einem Jahr begonnenen „Dialog Stimmung“ in den Raum geworfen.

Nach fast vier Stunden endete schließlich die vierte turnusmäßige Fanversammlung im Fritz-Walter-Stadion. Das angeschnittene Thema Stimmung wird den FCK-Anhang in den kommenden Monaten ebenso weiter begleiten wie die Konzepte zum sicheren bzw. fanfreundlichen Stadionerlebnis. Die nächste Fanversammlung ist voraussichtlich für die Sommerpause geplant, dann stehen auch die alle zwei Jahre stattfindenden (Neu-)Wahlen der Fanvertretung auf der Tagesordnung.



Viele Fragen und Antworten bei der Fanversammlung

Das im Dezember 2012 verabschiedete Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ stand im Mittelpunkt der vierten Fanversammlung. Am Mittwoch, 30. Januar 2013, diskutierten rund 150 FCK-Fans intensiv mit der Vereinsführung zu diesem und weiteren wichtigen Themen.

© Der Betze Brennt

Das Medienzentrum des FCK war mit rund 150 Fans nahezu bis auf den letzten Platz gefüllt. Grund hierfür war sicherlich das hochkarätig besetzte Podium. Mit dem Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz, seinem Vorstandskollegen Fritz Grünewalt, dem Fanbeauftragten Christoph Schneller, Fanvertreter Sebastian Scheffler und Fanbeiratssprecher Werner Bohl standen die Verantwortlichen aus nahezu allen die Fans betreffenden Bereichen als Ansprechpartner zur Verfügung. Im Fokus der vierten Fanversammlung stand das im Dezember 2012 verabschiedete Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“. Dieses sorgte vor und nach Unterzeichnung durch die Vereine innerhalb der Fankreise für große Diskussionen und Proteste.

Der FCK-Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz gab den Fans nähere Einblicke in das Zustandekommen des Konzeptes, erläuterte das Zusammenspiel zwischen Verein, Fans, Verbänden, der Polizei und der Politik und ging vor allem auf die drei von den Fans als besonders kritisch betrachteten Paragraphen des Papiers ein. Er erläuterte ausführlich seine Beweggründe für die Abstimmung im Sinne des Vereins und beantwortete hierzu geduldig die zahlreichen Fragen der anwesenden Anhänger. Diskutiert wurde zudem über die zuletzt aufgekommene Medienhysterie, eine mögliche Reduzierung der Karten für Gästeanhänger, den Druck der Politik auf den Fußball und den Solidaritätsgedanken, sowohl unter den Fans als auch unter den Proficlubs. Letztlich konnten die Fans die Situation rund um die Abstimmung nach den Informationen aus erster Hand sicherlich besser einschätzen.

Zufrieden zeigten sich die Anhänger mit der Situation für die Fans in Kaiserslautern. Hier sei man sehr zufrieden mit den Voraussetzungen, die Probleme entstünden meist bei den Auswärtsfahrten, klagten die FCK-Fans. In mancher Hinsicht scheint das vieldiskutierte neue Konzept hier auch Besserungen mit sich zu bringen, wie Schulungen für Ordner und eine bessere Überwachung und Dokumentation der Kontrollen.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, verabschiedete sich die Vereinsführung und die Fans widmeten sich weiteren Themen wie der Vorstellung der drei Fanorganisationen „Pro Fans“, „Unsere Kurve“ und „12:12“ von den in diesen engagierten FCK-Fans. Diese erklärten, wer hinter den Organisationen steckt und welche Ziele verfolgt werden. Angesprochen wurde zudem die Planung eines Konzeptes seitens der Fans zum Thema „Fanfreundliches Stadionerlebnis“. Hier bekamen die Fans erste Vorschläge und Entwürfe zu sehen. Künftig ist zu diesem Thema auch eine Projektgruppe geplant. Weitere Informationen hierzu folgen von Seiten der FCK-Fanbetreuung. Zuletzt wurde noch intensiv und teilweise kontrovers über das Thema Stimmung im Stadion diskutiert, ehe gegen 22.30 Uhr die vierte Fanversammlung des FCK endete.

Quelle: www.fck.de

Samstag, 2. Februar 2013

Mit den Roten Teufeln nach München

Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Zweitliga-Spiel beim TSV 1860 München am Montag, 04. Februar 2013 um 20:15 Uhr, in der Allianz Arena.

Anfahrt
Allianz Arena
Werner-Heisenberg-Allee 25
80939 München

© Der Betze Brennt
Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Vom Münchner Hauptbahnhof bzw. Bahnhof München-Ost mit der S-Bahn zum zentralen Umsteigepunkt Marienplatz fahren und von dort aus in die U-Bahnlinie U6 (Richtung Garching-Hochbrück). 
Mit der U-Bahn sollte die Haltstelle Fröttmaning angefahren werden. Die Fahrzeit vom Marienplatz bis nach Fröttmaning beträgt ca. 16 Minuten. Von dort ist die Allianz-Arena bequem über die Esplanade zu erreichen.


Mit dem Auto
Aus Richtung Westen:
Über die Autobahn A8 Stuttgart – München anreisen, dann am Autobahndreieck München-Eschenried auf die Autobahn A99 wechseln und weiter bis zur Anschlussstelle München-Fröttmaning-Nord (AS 12b) folgen. 

Aus Richtung Norden:
Über die Autobahn A9 Nürnberg – München anreisen und dann am Autobahnkreuz Neufahrn der angezeigten Wegweisung entweder weiter über die A9 zur Anschlussstelle München-Fröttmaning-Süd (AS 73) oder über die A92 in Richtung Stuttgart/Augsburg/München-West zum Autobahndreieck München-Feldmoching folgen. Dort weiter auf die A99 in Richtung München-Zentrum/Salzburg zur nächstgelegenen Anschlussstelle München-Fröttmaning-Nord (AS 12b) fahren. 

© Der Betze Brennt
Besuchern, die mit dem Bus oder Pkw anreisen, wird dringend empfohlen, der aktuell angezeigten Wechselwegweisung sowohl im Stadtgebiet als auch auf den Autobahnen zum Stadion und zu den Parkplätzen zu folgen. Dafür bitte die im Stadionbereich zur Anfahrt zu den Parkhäusern freigegebenen Fahrstreifen nutzen.

Parken für PKW und Bus
Im vierstöckigen Parkhaus der Allianz Arena stehen 9.800 Parkplätze zur Verfügung. Zusätzlich gibt es 1.200 VIP-Parkplätze im Stadion. Darüber hinaus stehen im Norden sowie Süden des Stadions insgesamt 350 Stellplätze für Busse (im Süden: 110, Busparkplatz-Mitte: 136 und Nord: 104 Stellplätze). 
Die Gästebusse parken bei Heimspielen des TSV 1860 München auf dem Busparkplatz Nord und werden über das Verkehrsleitsystem aus allen Richtungen dorthin geleitet. Vom Busparkplatz Nord aus kommen die Gästefans über den Eingang Nord ins Stadion und gelangen rechts über die kurze Rampe an der Westtribüne entlang in die Südtribüne zu den Stehblöcken 110/111 und den darüber gelegenen Sitzblöcken 218/219.

Fanutensilien
Erlaubt:
•    kleine Fahnen bis 1,5 Meter
•    zwei Trommeln (Plätze bereits vergeben)
•    Zaunfahnen (Werbung darf nicht verdeckt werden. Es gibt allerdings die 
      Möglichkeit diese Fahnen im Mittelrang aufzuhängen.)
•    PET-Flaschen bis 0,5 Liter

Nicht Erlaubt:
•    Megaphon
•    Schwenkfahnen
•    Obst
•    Regenschirme mit Spitze (sonstige Regenschirme, wie beispielsweise 
      Knirpse usw. sind erlaubt)

Personen mit Stadionverbot
Personen, die mit einem Stadionverbot belegt sind, dürfen sich nicht mehr ab dem U-Bahnhof Fröttmanning/Stadion aufhalten. Das bedeutet, dass die Esplanade, der Weg zum Stadion und der Busparkplatz nicht betreten werden dürfen. Im engeren Umfeld der Allianz Arena gibt es keine Möglichkeit für Personen mit Stadionverboten.

Ansprechpartner
Neben den FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (0170/ 5269550) und Timo Schneble (0170/3486440) stehen den FCK-Fans rund um das Spiel in München auch folgende Fanvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung:
Christoph Balzer: 0160/ 97229987

Die Allianz Arena
Die im Jahre 2005 eröffnete Allianz Arena ist Heimstätte der beiden Münchener Vereine FC Bayern und TSV 1860. Sie ist als reine Fußball-Arena konzipiert worden und wurde in nicht einmal drei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Das Fassungsvermögen beträgt 71.137 komplett überdachte Plätze, wovon 57.343 Sitz- und 13.794 Stehplätze sind. Bei internationalen Spielen beträgt die Stadionkapazität 67.812 Zuschauer. Die Allianz Arena war einer von zwölf Spielorten der FIFA-Fußball-WM  2006 in Deutschland sowie Austragungsort des Endspiels der UEFA Champions League 2012. Als einziges Stadion in Deutschland verfügt die Allianz Arena durchgehend über drei Zuschauerränge.

Quelle: www.fck.de

Freitag, 1. Februar 2013

Frühjahr 2012, das Fanprojekt steht vor dem finanziellem Aus. Doch wo war der Aufschrei der Fanszene?


Diese Frage stellten wir (Frenetic Youth, Generation Luzifer und Pfalz Inferno) uns seit längerem, auch weil wir mit der Situation rund um das Fanprojekt schon seit Jahren unzufrieden sind. Leider haben schon mehrmals stattgefundene persönliche Gespräche mit den Mitarbeitern daran nichts ändern können, weshalb wir jetzt den Weg an die Öffentlichkeit gewählt haben. Auch weil das Thema alle angeht, immerhin werden hier unser aller Steuergelder verwendet.

 Unsere Kritikpunkte arbeiteten wir letztendlich in einem vierseitigen Schreiben aus, welches wir Ende letzter Woche den Trägern des Fanprojektes zukommen ließen. Die Träger sind im Einzelnen der Fanprojektbeauftragte der AWO Südwest Herr Rodenbüsch, die DFL in Person von Herrn Schneider, die Stadt Kaiserslautern mit Bürgermeister Weichel, sowie das Rheinland-Pfälzische Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur in Person von Herrn Fischer.

 Bevor wir auf einige kritisierte Punkte eingehen, möchten wir klarstellen, dass wir die Arbeit eines Fanprojektes generell für sehr sinnvoll und unterstützenswert halten, erst recht in der heutigen Zeit. Allerdings, und da kommen wir direkt zur Kritik, auch nur, wenn die Mitarbeiter etwas für das Geld leisten, welches sie für ihre Anstellung bekommen. So stellten wir uns z. B. die Frage, wo in den letzten beiden Jahren das Budget von ca. 180.000 € hingeflossen ist. So hoch ist nämlich das Budget, welches jedem Fanprojekt eines Erstligisten zur Verfügung steht. In Liga 2 liegt dieses bei immerhin noch 90.000 € pro Jahr, also bei der Hälfte. Dennoch, selbst bei diesem Betrag rätseln wir über die Verwendung der Gelder. Außer der Aktion „Pro Ausbildung", an welchem sich das Fanprojekt neben der Arbeitsagentur und dem 1. FC Kaiserslautern beteiligt, sind uns keine größeren Aktionen bekannt, für die das Fanprojekt Werbung betrieben hätte. So fragen wir uns z. B., wieso man es in über fünf Jahren nicht geschafft hat, einen eigenen Blog einzurichten oder auch nur einen mickrigen E-Mail Verteiler ins Leben zu rufen, um die Fans mit Informationen zu versorgen. Wer von euch hat z. B. vom Ausscheiden von Frau Bräunig gelesen, wer kennt den Namen der Nachfolgerin? Wer hat schon mal etwas von der Aktion „Lernort Stadion“ gehört?

 An dieser Stelle sei zu erwähnen, dass schon des Öfteren Vorschläge aus der Fanszene zu möglichen Veranstaltungen kamen. So stand z. B. zumindest offiziell bei einer Vorlesung vom Fanforscher Jonas Gabler der Name des Fanprojektes über der Veranstaltung. Die Organisation übernahm aufgrund der Passivität der Fanprojektmitarbeiter dennoch die Fanszene in Eigenregie, wohlgemerkt in ihrer Freizeit. Andere Anfragen wurden nicht nur einmal mit dem Argument "fehlendes Budget" abgelehnt. Wie schon erwähnt ist dies für uns bei der Höhe der Gelder, die dem Fanprojekt zur Verfügung stehen, unverständlich.

 Anfragen auf die Nutzung der Räumlichkeiten wurden regelmäßig mit Aussagen wie "da habe ich leider Urlaub", "um die Uhrzeit", "nach dem Spiel" oder "an dem Tag bin ich nicht da" abgeschmettert. Ein Grund dafür, weshalb heute schon gar keine Anfragen mehr erfolgen. Schade eigentlich, denn 2007 sah die Szene in den Räumlichkeiten des Fanprojektes noch einen großen Vorteil. Anlaufstelle der Fanszene sollten sie werden und das nicht nur am Spieltag. So wurden diese zunächst auch in etlichen Arbeitsstunden in Eigenregie eingerichtet. Wer hat in den fünf Jahren schon einmal über einen Informations- oder Diskussionsabend, eine Filmvorstellung, ein einfaches Kickerturnier oder ähnliches gelesen, welche bei anderen Fanprojekten auf der Tagesordnung stehen? Wer hat die Räumlichkeiten schon einmal zum Anfertigen einer eigenen Fahne genutzt, wer von euch war überhaupt schon mal in den Räumlichkeiten des Fanprojektes bzw. sieht diese als eine Anlaufstelle z. B. am Heimspieltag? Richtig, die wenigsten. Und warum? Weil die Räumlichkeiten eben nicht für die Fanszene zur Verfügung stehen. Dabei sollte es doch selbstverständlich sein, dass diese zumindest an einem Heimspieltag den gesamten Tag geöffnet haben.

 Auch das Logo des Fanprojektes stammt aus Reihen der Fanszene. Ein weiteres Zeichen, dass man den Mitarbeitern zu Beginn einen riesigen Kredit zur Verfügung stellte, den sie inzwischen aber komplett aufgebraucht haben. Dass sie diesen Kredit direkt zu Beginn erhalten haben, ist, wie wir aus anderen Städten wissen, keinesfalls selbstverständlich, erst recht nicht, wenn diese zuvor im Fanprojekt des Rivalen gearbeitet haben. In unserem Fall war die vorherige Arbeitsstelle das Fanprojekt des SV Waldhof Mannheim.

 Zum weiteren Ansehens- und Vertrauensverlust sowie dem Schrumpfen des Kredits trug darüber hinaus die Abwesenheit unserer Fanprojektmitarbeiter bei brisanten Spielen wie beispielsweise dem Pokalspiel in Frankfurt oder beim BFC Dynamo Berlin bei. Gerade bei solchen Spielen ist das Fanprojekt gefragt, seiner Aufgabe der Konfliktlösung und Vermittlung zwischen Ordnungsdienst, Polizei und Fans nachzugehen.
 Wie die meisten wissen, hat z. B. der Ordnungsdienst des BFC auch seinen Teil zu den Geschehnissen in Berlin beigetragen. Leider waren bei besagten Spielen beide Fanprojektmitarbeiter in Urlaub, während sie dagegen bei vielen völlig unbrisanten Spielen die 1.Klasse-Abteile des Sonderzuges bevölkerten. Dies spricht erstens nicht gerade dafür, dass man sich überhaupt mit den Fans beschäftigen bzw. den Aufgaben seines Arbeitsplatzes nachgehen möchte und zweitens sollte man, wenn die Personalressourcen, wie man annehmen kann, schon gering sind, niemals während der Saison beide Mitarbeiter zeitgleich in Urlaub schicken. Ob die Ressourcen wirklich gering sind, steht wiederum auf einem anderen Blatt. Denn auch die Frage, wie denn die alltägliche Arbeit der Mitarbeiter aussieht, stellt sich uns und haben wir folglich auch den Trägern gestellt. Viele Anfragen oder Anregungen aus der Fanszene werden unsere Fanprojektmitarbeiter mit Gewissheit kaum zu bearbeiten haben.


© Der Betze Brennt
 Kurz möchten wir noch auf den erhaltenen und viel gelobten „Julius Hirsch Preis“ eingehen. Auch bei diesem wurde viel Arbeit ehrenamtlich von der Fanszene und von unserem Verein erledigt. Sowohl für Unbeteiligte sichtbar in der „Many Nations“- Aktion der Frenetic Youth, aber auch im Hintergrund und für Außenstehende nicht direkt erkennbar wurde viel Zeit in die Vorbereitung und den Ablauf der Informationsveranstaltungen in der Nordtribüne investiert. Eigentlich hatten wir uns erhofft, dass die Mitarbeiter des Fanprojektes motiviert werden, wenn sie sehen, dass auch mit wenig Aufwand positive Schlagzeilen geschrieben werden können, aber leider blieben diese im festgefahrenem Trott hängen. Das beste Beispiel hierfür ist die Absage zur Nutzung der Räumlichkeiten bei einem der kommenden Heimspiele für ein einfaches Gruppentreffen, da man nach den stressigen Wochen erst mal Urlaub brauche. Stressige Wochen, deren Arbeit zum Großteil sowohl unsere Fanvertreter als auch wir Fans gerne und natürlich in unserer Freizeit, das heißt ohne jegliches Gehalt, erledigt haben. Generell werden viele Aufgaben des Fanprojektes vom Fanbeauftragten oder den Fanvertretern übernommen. Gibt es beispielsweise unnötige Probleme mit dem Ordnungsdienst, weil im Voraus genehmigte Fahnen plötzlich draußen bleiben sollen, sucht man die Fanprojektmitarbeiter meist vergeblich, während die Fanvertreter vor Ort versuchen, die Probleme zu lösen.

 Dies war ein kurzer Einblick in unser Schreiben an die Träger. Durch das Schreiben selbst erhoffen wir uns, dass die Arbeit des Fanprojektes genauer unter die Lupe genommen wird und die Mitarbeiter sich nicht mehr auf die faule Haut legen können.

 Wir hoffen, dass Kaiserslautern im sechsten Jahr nach der offiziellen Gründung endlich das Fanprojekt erhält, welches seiner Fanszene würdig ist! Vorbilder gibt es genug - Hamburg, Darmstadt, Jena - um ein paar wenige zu nennen. Fanprojekte, deren Mitarbeiter nah an der Basis dran sind und somit ihren Aufgaben nachkommen können. Fanprojekte, die diverse Projekte (Beispiel Hamburg Volksparkett: http://hsv-volksparkett.de/ ) zusammen mit den Fans angehen und entwickeln. All das vermissen wir hier in Kaiserslautern, schlimmer noch, das Fanprojekt an sich ist hier für die Fanszene schlichtweg aktuell nicht vorhanden. Oder, um es anders auszudrücken: Die in die Mitarbeiter und Räumlichkeiten investierten Steuergelder bringen weder Vor- noch Nachteile für die Fanszene und sind somit verschwendete Steuergelder.

 Dies wird aus unserer Sicht solange der Fall sein, bis sich die Fanprojektleitung ändert. Das Vertrauen von unserer Seite in diese ist inzwischen völlig aufgebraucht.

 Die intensive Bearbeitung der angesprochenen Themen wurde uns von den Trägern bereits zugesagt, wir sind gespannt!

 In diesem Sinne:
 Pro Fanprojekt

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