Montag, 21. Januar 2013

FCK lädt zur Fanversammlung



Der 1. FC Kaiserslautern und die FCK-Fanbetreuung laden alle interessierten Fans zu der vierten Fanversammlung ein, welche am Mittwoch, 30. Januar 2013, stattfinden wird. Inhaltlich soll es dabei um das im Dezember 2012 verabschiedete Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ gehen. Dieses sorgte innerhalb der Fankreise für große Diskussionen und Proteste.



Kurz vor Beginn der Rückrunde will der 1. FC Kaiserslautern in Person des Vorstandes, des Fanbeauftragten und der Fanvertretung diese Veranstaltung dazu nutzen, die Entwicklung dieses verabschiedeten Konzeptes Revue passieren zu lassen und etwaige noch offene Fragen oder Unklarheiten zu beseitigen.

Nach den Protestwochen im Dezember gegen das DFL Papier seitens der Fans, haben sich die beiden großen Fanorganisationen „Unsere Kurve“ und „Pro Fans“, sowie die Faninitiative „12:12“, untereinander geeinigt, den Protest nicht weiter fortzuführen, aber weiterhin den Dialog zu Vereinsführungen und den Verbänden zu suchen. Hierzu wurde sich darauf verständigt, an die Vereinsführungen und Verbände mit einem Konzeptpapier “Fanfreundliches Stadionerlebnis” heranzutreten. Ziel der Fanorganisationen ist es dabei, jeden Fan mit einzubeziehen. Damit möchte die Fanvertretung im Rahmen dieser Fanversammlung beginnen und die Organisationen „Pro Fans“ und „Unsere Kurve“, sowie die Faninitiative „12:12“ vorstellen, da bei allen Organisationen Vertreter aus Kaiserslautern aktiv mitwirken. Ziel ist es, einen Überblick über die Zusammensetzung und Struktur dieser Organisationen zu verschaffen. Hierzu sollen Ideen gesammelt werden, wie für Fans ein „Fanfreundliches Stadionerlebnis“ in Kaiserslautern aussehen sollte, aber auch bundesweit. 

Das Thema „Stimmung“ bei den Heimspielen der Roten Teufel möchte die Fanvertretung ebenfalls ansprechen. Die Stimmung im vergangen Jahr hat aus Sicht vieler Fans hörbar abgenommen. Hier sollen Lösungsansätze in einer offenen Diskussion gefunden und Unstimmigkeiten unter den Fans beseitigt werden.  

Beginn der Veranstaltung ist um 18.30 Uhr im Medienzentrum des Fritz-Walter-Stadions. Der Einlass erfolgt ab 18.00 Uhr.

Donnerstag, 17. Januar 2013

Zugfahrten zu den Auswärtsspielen in der Rückrunde

Wie gewohnt plant die Fanbetreuung des FCK auch in der Rückrunde Sonderzüge zu den Auswärtsspielen. Nach der genauen Terminierung der nächsten Spieltage ist die Planung bezüglich der Zugfahrten für die gesamte Rückrunde abgeschlossen. Zu den Spielen in Duisburg und Regensburg werden Sonderzüge eingesetzt, nach Sandhausen wird aller Vorrausicht ein Entlastungszug der DB fahren.



Sonderzug nach Duisburg

Am Sonntag, 17. Februar 2013, wird die Fanbetreuung einen Sonderzug nach Duisburg organisieren. Sowohl Fahrkarten (10,- Euro) als auch Eintrittskarten können in Kürze beim Ticketservice des FCK bestellt werden. Dieser Zug ist nicht mit den Fahrscheinen der DB zu befahren.

Die Fahrtzeiten nach Duisburg gestalten sich wie folgt:

Hinfahrt:
Kaiserslautern Hbf ab 07:00 Uhr
Neustadt/W Hbf ab 07:25 Uhr
Schifferstadt Hbf ab 07:39 Uhr
Ludwigshafen Hbf ab 07:47 Uhr
Bingen Hbf ab 09:07 Uhr
Koblenz Hbf ab 09:48 Uhr
Duisburg-Schlenk an 11:30 Uhr

Rückfahrt:
Duisburg-Schlenk ab 16:30 Uhr
Koblenz Hbf an 18:10 Uhr
Bingen Hbf an 18:51 Uhr
Ludwigshafen Hbf an 20:11 Uhr
Schifferstadt Hbf an 20:19 Uhr
Neustadt/W Hbf an 20:33 Uhr
Kaiserslautern Hbf an 20:58 Uhr


Entlastungszug zum Auswärtsspiel beim SV Sandhausen

Zum Auswärtsspiel beim SV Sandhausen am Sonntag, 31. März 2013, wird die Bahn aller Voraussicht nach einen Entlastungszug einsetzen. Die genauen Fahrtzeiten und Zwischenhalte folgen. Dieser Zug kann mit den normalen Tickets der DB befahren werden.


Sonderzug nach Regensburg

Zum letzten Auswärtsspiel der Saison in Regensburg, am Sonntag, 12. Mai 2013, wird ebenfalls ein Sonderzug eingesetzt. Infos dazu folgen in den nächsten Wochen.

Zu allen anderen Auswärtsspielen (München, Berlin, Braunschweig, Aue und Cottbus) können leider keine Sonderzüge oder ICE-Fahrten organisiert werden.

Allerdings bietet z.B. die Fanregion „Nahe/Hunsrück/Mosel“ zu nahezu allen Spielen auch Busfahrten an. Infos dazu findet Ihr unter folgendem Link, wo auch Ihr Eure organisierten Fahrten vom Fanclub oder der Fanregion veröffentlichen könnt: http://www.fck.de/de/fans/auswaertsspiele/busfahrten.html

Quelle: www.fck.de

© Foto: Der Betze Brennt

Mittwoch, 16. Januar 2013

FCK Amateure bei Stadtmeisterschaften 2013 dabei



Mi.23 Jan '13

In der Sporthalle der Schillerschule findet am Mittwoch, 23. Januar die Vorrunde und am Samstag, 26. Januar die Endrunde der Kaiserslauterer Stadtmeisterschaften 2013 statt. Der 1. FC Kaiserslautern II trifft in der Vorrunde auf die TSG Kaiserslautern, den SV Morlautern und den VfR Kaiserslautern.


Ort: Sporthalle der Schillerschule, Kaiserslautern

Beginn: 18:00 Uhr

Gegen Red Bull – immer und überall!

Im Januar dieses Jahres wird sich unsere Mannschaft, wie jedes Jahr, in einem Wintertrainingslager auf die mit Sicherheit schwere Rückrunde vorbereiten. Im Rahmen dieses Trainingslagers in der Türkei steht auch ein Spiel gegen RB Salzburg auf dem Programm. Die Begegnung, welche am 25. Januar 2013 in Belek in der Türkei stattfinden wird, kritisieren wir aufs schärfste und legen jedem Anhänger, der in die Türkei reist, ans Herz diese Partie zu boykottieren. 




Laut den Worten unserer Vereinsvorsitzenden liegt der Fokus darauf, sich gegen ein Team mit dem Leistungsstand des RB Salzburg zu testen. Warum dann nicht gegen ein ähnlich leistungsstarkes Team, sondern ausgerechnet gegen das Kunstprodukt von Herrn Mateschitz? 




Besonders die Fans des einstigen Traditionsvereins SV Austria Salzburg mussten es am eigenen Leib erfahren, wie sie im Rahmen eines Marketingprojekts des Energydrink-Herstellers aus der Fußballwelt ausradiert wurden. Den Fans des SV Austria wurden nach der „Vereinsumwandlung“ 2005 Fangesänge oder das Betreten mit violetter Fanbekleidung untersagt. Durchgesetzt wurde dies mit drastischen Maßnahmen wie beispielsweise Stadionverboten. Ein schmerzender Verlust, wenn der eigene Verein plötzlich andere Vereinsfarben und vor allem einen anderen Namen hat, oder? 




Dies ist nur ein Beispiel, wie es dem roten Stier gelang die Fankultur eines Vereins zu zerschlagen. Eine ähnliche Parallele lässt sich in Leipzig beobachten, wo der Energy-Riese ein weiteres Kunstprodukt aus dem Boden gestampft hat und somit den Aufstieg bis in die Bundesliga perfekt machen möchte. Dass die ersten beiden Buchstaben von RB Leipzig für RasenBallsport stehen und nicht für Mateschitz‘ Zuckerwasser selbst, ist einzig und allein einer Richtlinie des DFB zu verdanken, die es verbietet Sponsorennamen in den Vereinsnamen zu integrieren. Die eigentliche Absicht von „RB“ ist allerdings klar erkennbar und genauso ekelhaft wie das Vorgehen des Getränke-Konzerns selbst. 




Die Austragung der Partie können wir in keinster Weise mit unseren Idealen und Werten vereinen. Es ist fraglich, wie ein solches Testspiel auf freiwilliger Basis gegen ein Marketingprodukt ausgetragen werden kann.




Von daher sprechen wir uns ganz klar gegen das Stattfinden der Partie gegen RB Salzburg im Januar 2013 aus. Wirksam zeigte sich der Protest gegen Testspiele dieser Art schon in vielen anderen deutschen Fanszenen, wie beispielweise beim Hamburger SV. Dort wurde eine geplante Partie gegen RB Salzburg nach Protesten der Fans abgesagt.




Weitere Testspielabsagen (RB Leipzig):


    Sommer 2011: Hessen Kassel und Union Berlin
    Juli 2012: Erzgebirge Aue
    September 2012: Offenbacher Kickers
    Januar 2013: 1860 München U23 und 1. FC Nürnberg

Aber auch in Kaiserslautern selbst wurde der Unmut über den Einstieg von RB in den Profifußball schon des Öfteren Kund getan. Als Beispiel kann man die Spruchbänder in Bielefeld 2005 kurz nach der Umbenennung der Austria aus Salzburg, im Trainingslager 2006 und beim Heimspiel gegen Schalke 2010 nennen, durch welche die Fans ihre Meinung zu solchen Kunstprodukten klar äußerten. Zudem wurde mit einem T-Shirt-Verkauf ("Gegen RB"), zu welchem heute noch Nachfragen kommen, um selbiges zu erwerben, klar Position bezogen.



Wir bedauern, dass unser Verein trotz der im Vorfeld geäußerten Kritik seiner Basis, den Fans, keinen anderen Gegner in Erwägung gezogen hat oder sich ein gutes Beispiel an anderen Vereinen genommen hat, die ein Testspiel mit RB abgelehnt haben. Deswegen werden, anstatt wie gewöhnlich jedes Spiel im Trainingslager zu besuchen, die aktiven Gruppen vor Ort dieses Testspiel boykottieren.




Der Protest darf niemals stillstehen! 




Gegen Red Bull – immer und überall!




Frenetic Youth

Generation Luzifer
Pfalz Inferno
Kerberos
Berliner Bagaasch

Montag, 14. Januar 2013

9000 Euro Geldstrafe für 1. FC Kaiserslautern

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern im Einzelrichter-Verfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wegen zweier Fälle eines unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 9.000 Euro belegt.


Folgende Vorfälle hat der DFB sanktioniert: Beim Auswärtsspiel in Paderborn wurde in der 67. Minute im FCK-Block ein bengalisches Feuer abgebrannt. Außerdem wurde durch das Zünden von mehreren pyrotechnischen Gegenständen im Lautrer-Block beim Auswärtsspiel gegen den FSV Frankfurt der Anstoß der zweiten Halbzeit um etwa 30 Sekunden verzögert, da eine Sichtbehinderung auf dem Spielfeld gegeben war.

Straferschwerend wirkte sich aus, dass der FCK in der Vorsaison dreimal und in der laufenden Spielzeit bereits einmal wegen vergleichbarem Fehlverhalten mit Geldstrafen belegt wurde.

Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Quelle: www.fck.de

Mittwoch, 2. Januar 2013

Erklärung der Aktion "12:12"

Am Samstag fanden sich Fans von mehr als 50 verschiedenen Vereinen (unter anderem des 1. FC Kaiserslautern; Anm. d. Red.) in Kassel ein, um die Ergebnisse und den Einfluss der Kampagne 12doppelpunkt12 auszuwerten und zu diskutieren.


Auch wenn am 12. Dezember von der DFL ein Sicherheitskonzept verabschiedet wurde, was die Stadien weder sicherer macht, noch dazu beiträgt unsere lebendige Fankultur zu stärken, so kamen die Fanvertreter zu dem Ergebnis, dass 12doppelpunkt12 eine der erfolgreichsten Fanaktionen aller Zeiten war. Die Entscheidungen vieler Vereinsfunktionäre und der DFL am 12. Dezember haben hingegen gezeigt, wie wenig auf die Fußballfangemeinschaft Rücksicht genommen wird, welche an den drei Protestspieltagen der Aktion „12:12“ bewiesen hat, dass sie geschlossen gegen unberechtigte Forderungen und Maßnahmen agieren kann. Wir als Aktion möchten jedem Fan und auch den zahlreichen Fanorganisationen dafür danken. Nur dank Eurer Unterstützung und Eurer Initiative war dieser Protest so erfolgreich.

Wenn man die angenommenen Anträge mit dem ersten Entwurf vergleicht, so kann man festhalten, dass der Protest dazu beigetragen hat, viele weitere, unverhältnismäßige Maßnahmen zu verhindern. Zudem haben wir von der DFL eine Einladung zu einem ersten Gespräch bekommen, sodass der von uns immer eingeforderte Dialog endlich ernsthaft beginnen kann. Unsere Vorgehensweise für folgende Gespräche mit den Verbänden und der Politik wurde abgesprochen, um von uns gestellte Forderungen auf eine breite Basis zu stellen.

Wir als Kampagne möchten nicht nur gegen das Sicherheitskonzept argumentieren, sondern wir möchten gemeinsam mit den Fanverbänden und Fanclubs ein Konzept für ein „Fanfreundliches Stadionerlebnis“ erstellen und dessen Umsetzung einfordern. Wir laden jeden Fan herzlich dazu ein, an diesem Konzept mitzuarbeiten und mögliche Vorschläge an die eigene Fanszene oder unsere Aktion zu richten.

Nach der Winterpause gibt es unsererseits keinen weiteren Aufruf zu einem Stimmungsboykott, jedoch waren sich alle Fanvertreter einig, dass die in ganz Deutschland erlebte Solidarität unter Fußballfans beibehalten und weiter gestärkt werden muss. Das heißt, dass wir umgehend auf die von uns kritisierten Maßnahmen reagieren werden, sollten diese zur Anwendung kommen. Wir werden uns immer gegen Vollkontrollen und die Beschneidung von Gästekontingenten stellen und gegebenenfalls mit Protest, Kreativität und Aufklärung gegen derlei Repressalien agieren.

(Pressemitteilung zur Aktion "12doppelpunkt12")

Quelle: www.12doppelpunkt12.de
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