Montag, 24. Dezember 2012

Frohe Weihnachten und Guten Rutsch


Die Fanvertreter wünschen allen Mitgliedern und Fans des 1.FC Kaiserslautern e.V. ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013.

Ein besonderer Dank geht an die vielen ehrenamtlichen Helfer die uns das ganze Jahr tatkräftig bei der Durchführung von Aktionen und Veranstaltungen unterstützt haben.


Mittwoch, 19. Dezember 2012

Fanclub-Hallenturnier am 20. Januar 2013

Das offizielle FCK-Fanclub-Hallenturnier um den Rudi Merk-Wanderpokal wird Sonntag, 20. Januar 2013, im Schulzentrum-Süd in Kaiserslautern stattfinden. Die Spiele mit jeweils vier Feldspielern + Torwart werden in zwei Hallen auf Kleinfeld ausgetragen.


Es gehört schon zur guten Tradition bei den Roten Teufeln, dass sich die FCK-Fanclubs im Januar eines jeden Jahres im Schulzentrum Süd in Kaiserslautern einfinden und den Fanclub-Hallenmeister ausspielen. Im vergangenen Jahr konnte sich das Team der „Prinzengarde“ aus Rockenhausen den Titel und den Rudi Merk-Wanderpokal sichern. Im Vordergrund bei diesem Turnier soll jedoch nicht nur der sportliche Ehrgeiz stehen, sondern ganz klar der Spaß und das Miteinander aller FCK-Fans und Fanclubs. Daher werden wie gewohnt während des Turniers Speisen und Getränke zu fairen Preisen angeboten, alles von der Fanbetreuung bestehend aus Fanvertretung, Fanbeiräten, Fanclubmitgliedern und den Fanbeauftragten, selbstständig organisiert.

Jede teilnehmende Mannschaft wird zudem einen Preis erhalten, wobei es hier auch verschiedene Kategorien geben wird. Der Turnier-Sieger wird im Rahmen eines Bundesliga-Heimspiels auf dem heiligen Rasen des Fritz-Walter-Stadions geehrt. Turnierbeginn wird voraussichtlich um 10.30 Uhr sein, die Siegerehrung ist direkt im Anschluss an das Finale am Nachmittag geplant. Die Startgebühr für jeden Fanclub beträgt 30 Euro. Anmeldungen nimmt die FCK-Fanbetreuung (christoph.schneller(at)fck.de) ab sofort entgegen und steht natürlich auch für Rückfragen bereit! Um besser planen zu können, wären wir über eine frühe Anmeldung dankbar.

Quelle: www.fck.de

Donnerstag, 13. Dezember 2012

90:00 statt 12:12: Stimmungsboykott gegen Aalen

Hallo Westkurve, hallo FCK-Fans,

schockiert nahmen wir am 12.12. die Ergebnisse der Sicherheitskonferenz der DFL auf. Mit großer Mehrheit haben die Vorstände der 36 Bundesligavereine alle Anträge angenommen. Die Stimme der Fans wurde nicht gehört, die Vorstände haben sich gegen ihre Basis entschieden.



In Zukunft warten viele Einschränkungen auf uns. Zwei Beispiele: Lag das Ticketkontingent für Gästefans früher bei 10%, so wurde nun beschlossen, dass der Heimverein dieses Kontingent willkürlich senken oder sogar komplett streichen darf. Einfach das nächste Heimspiel zum Risikospiel ausrufen, schon ist das kein Problem mehr. Der Gästeverein hat dabei kein Mitspracherecht, sondern wird lediglich angehört. Eine gute Gelegenheit für den Heimverein, keine Gästefans zuzulassen. Man stelle sich einfach mal vor, der FCK spiele in Mainz und kein FCK Fan wäre im Stadion. Auch sollen die Eingangskontrollen verschärft werden. Zelte oder Container, in denen wir Fans uns komplett ausziehen und begrabschen lassen müssen, stehen wohl bald auf der Tagesordnung.

„Wir haben nicht gegen die Fans entschieden, sondern für den Fußball der Zukunft“, so Reinhard Raubball, Vorsitzender der DFL. Die Beispiele deuten auf etwas anderes hin. Der Fußball der Zukunft wird ohne uns stattfinden. Ein klatschendes Operettenpublikum scheint den Funktionären näher als eine lebendige, aber auch kritische Fankultur.

Für uns ist es unmöglich, einfach wieder zur Tagesordnung überzugehen. Zu tief sitzt der Frust. Daher werden wir heute zusammen mit vielen FCK-Fans 90 Minuten schweigen. Ob ihr euch dem anschließt, bleibt natürlich euch selbst überlassen. Wir hoffen jedoch, dass wir als Westkurve Kaiserslautern geschlossen ein Zeichen setzen können. Die Mannschaft ist über die Hintergründe bereits informiert.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich für eure Unterstützung bedanken und hoffen, dass wir auch in Zukunft für unsere Fankultur zusammenstehen. Wie diese Zukunft aussehen wird, sollte gemeinsam Anfang Januar auf einer angedachten Fanversammlung besprochen werden. Der Termin dafür wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

Eure Fanvertretung des 1.FC Kaiserslautern e.V.

Sonntag, 9. Dezember 2012

Sicherheitslücken oder Sicherheitslügen?

Die DFL beschwört die Gefahr im Stadion. Doch wie sicher ist der Stadionbesuch wirklich? „Regiogeflüster“ fragt nach. In der Fanzszene und bei der Polizei. Das Ergebnis: Die DFL liegt falsch. Zumindest in der Westpfalz.


Nicolas Thien ist Fußballfan aus Leidenschaft. Er ist Aktivist der Frenetic Youth, einer Gruppierung im Umfeld des 1. FC Kaiserslautern. Doch was zeichnet ihn eigentlich aus, den wahren Fußballfan? Was bedeutet Fankultur? „Das ist schwierig zu sagen“, setzt Thien an. „Die Fankultur ist sehr vielfältig. Es gibt von den Kuttenträgern bis zu den Ultras die verschiedensten Facetten des Fan-Seins. Eines ist sicher allen gleich: die große Leidenschaft für einen Fußballverein.“ Eine Begeisterung, die gesellschaftliche Barrieren überwindet. Und noch eines ist allen gleich: Die Begeisterung der Fans ist derzeit getrübt. Und zwar von einem wesentlichen Akteur des deutschen Fußballs selbst, nämlich von der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Die DFL hat das Papier „Sicheres Stadionerlebnis“ vorgelegt und damit Diskussionen entfacht. Obwohl die Sicherheit in deutschen Stadien auf „höchstem Niveau“ sei, fordert die DFL strenge Restriktionen. Was die Fußballfans auf die Palme bringt. Auch, weil sie nicht gefragt wurden, sich aber laut DFL-Vorschlag per Verhaltenskodex zum Papier bekennen sollen.

Die Sicherheit als Vorwand?

„Das Papier ist grundsätzlich falsch angelegt“, bemängelt Thien. „Gegen ein sicheres Stadionerlebnis spricht selbstverständlich nichts“, unterstreicht er. Aber: Diese Sicherheit gibt es längst, meint der Fan. „Im Stadion ist man nicht nur genauso sicher wie an jedem anderen Ort, sondern man erlebt das schönste Spiel der Welt in toller Atmosphäre.“ Sollte es tatsächlich einmal zu kritischen Situationen kommen, setzt Thien auf den lokalen Dialog. Beispiel Kaiserslautern. „Wenn es Probleme gibt, sprechen wir mit dem FCK und suchen Lösungen. Das ist der Ansatz: konkrete Probleme lokal lösen.“ Thien steht beispielhaft für ein breites Bündnis innerhalb der Lauterer Fanszene. Diverse Fangruppierungen des FCK haben sich positioniert. Mit der Ultra-Gruppe Frenetic Youth haben die Perspektive FCK, die Fanvertretung sowie die Generation Luzifer und Pfalz Inferno einen Schulterschluss gezeigt. „Wir lehnen das DFL-Papier in vollem Umfang ab“, schreiben sie in einer gemeinsamen Erklärung. Bundesweit haben Fußballfans nun vor wenigen Wochen ein Zeichen gesetzt: mit organisierten Schweigeminuten und Totenstille im Stadion. Doch warum überhaupt der DFL-Vorstoß? Es gehe der DFL in Wirklichkeit überhaupt nicht um Sicherheit im Stadion, mutmaßt Thien. „Es geht darum, das Produkt Fußball von den letzten Merkmalen zu befreien, die der Vermarktung und der Eventisierung dieses Sportes entgegenstehen. Das sind freie Meinungsäußerungen auf Spruchbändern oder Gesänge, die den Herren nicht passen.“ Für Thien unverständlich. Denn: „Fußball ist ein zentrales Kulturgut in Deutschland.“ Die These: Die DFL nutzt das Sicherheitsargument als Vorwand für eine strategische Publikumsauslese. Also der Faktencheck: Wie sicher sind die deutschen Stadien wirklich? Wie groß ist die Gefahr randalierender Zaungäste? „Regiogeflüster“ fragt nach. Bei Franz-Josef Brandt. Brandt ist Leiter der Polizeidirektion Kaiserslautern und Einsatzleiter „Fußball“ beim Polizeipräsidium Westpfalz. Sein Credo: Der Stadionbesuch ist sicher.

Fußball-Sicherheit in der Westpfalz

„Das Fanverhalten inner- und außerhalb des Stadions ist überwiegend friedlich“, sagt er. So wirken die Zahlen in Kaiserslautern alles andere als alarmierend: 2011/2012 kamen durchschnittlich 42.000 Zuschauer zu den Bundesligaspielen ins Fritz-Walter-Stadion. Bei den Gesamteinsätzen wurden pro Spieltag im Saisondurchschnitt 7,7 Straftaten gezählt und lediglich 2,8 Verletzte. Prozentual ein verschwindend geringer Anteil. Mit Blick auf die Bundesliga-Begegnungen des FCK spricht Brandt von hohen Sicherheitsstandards der WM-Arena. Der Polizeidirektor betont: „An alle Eingriffsmaßnahmen der Ordnungsbehörden sind strenge Maßstäbe an die Verhältnismäßigkeit anzulegen.“ Ob hier eine stärkere Kontrolle am Stadioneingang, wie es die DFL fordert, zielführend zur Erhöhung der Gesamtsicherheit ist, darf bezweifelt werden. Denn: „Allgemein ist bundesweit festzustellen, dass Sicherheitsstörungen im Zusammenhang mit Fußballspielen vermehrt auf den Reisewegen festzustellen sind.“ Grundsätzlich läuft beim Polizeipräsidium Westpfalz eine regelrechte Sicherheitsmaschinerie, wenn die Roten Teufel auflaufen. Dazu gehören Aufklärungsmaßnahmen im Vorfeld und während eines Spiels sowie Abstimmungen zwischen den Vereinen und den Sicherheitsakteuren aus Verwaltung, auf Landes- oder Bundesebene. Auch in die Fan-Szene wirkt die Polizei, bei FCK-Heimspielen sind sogenannte Anti-Konfliktteams im Einsatz. Neuerdings kommt dabei gar Social Media zum Einsatz: Per Twitter verfolgt man eine deeskalierende Informations-und Kommunikationsstrategie. In der Saison 2010/2011 waren im Durchschnitt 276 Polizeibeamte im Einsatz, in der Saison 2011/2012 waren es 235. Ein großes Engagement, über dessen Kosten Brandt aus „einsatztaktischen Gründen“ keine Angaben macht.

Luft für’s eigentliche Fußballspiel

„Wichtig ist, dass nicht ständig neue theoretische Konzepte, Strategiepapiere, Forderungen oder x-Punkte  gesellschaftliche Barrieren überwindet. Eine Begeisterung, die sich vielleicht trüben lässt. Aber nicht bezwingen überhaupt nicht um Sicherheit im Stadion, mutmaßt Thien. „Es geht darum, das Produkt Fußball von den letzten Merkmalen zu befreien, die der Vermarktung und der Eventisierung dieses Sportes entgegenstehen. Das sind freie Meinungsäußerungen auf Spruchbändern oder Gesänge, die den Herren nicht passen.“ Für Thien unverständlich. Denn: „Fußball ist ein zentrales Kulturgut in Deutschland.“

Der Artikel ist in der Dezember Ausgabe des Regionalmagazin "Regiogeflüster" erschienen.

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Choreo beim Spiel gegen Union Berlin

Morgen beim Spiel gegen Union Berlin wird der FCK Fanclub Berliner Bagaasch im Gästeblock, wie schon bei unserem Gastspiel 2009, eine Choreographie nach 12:12 Minuten durchführen. Achtet auf die Flyer, die im Block verteilt werden. Bitte helft beim Gelingen der Choreo!



Nach dem Spiel Union Berlin – 1. FC Kaiserslautern an der Alten Försterei würden sich die Mitglieder der Berliner Bagaasch über euren Besuch im legendären Gun Club freuen! Hefeschnaps gibt es natürlich auch.
Den Gun Club findet ihr in der Schliemannstr. 20 in Berlin Prenzlauer Berg (Nähe U-Bahn Eberswalder Str.).

 Weitere Infos findet ihr auf der Homepage der Berliner Bagaasch

Foto: © Der Betze brennt

Dienstag, 4. Dezember 2012

Demonstration vor dem Spiel bei Union Berlin

Hallo FCK-Fans,

Nach den zwei eindrucksvollen Protest-Spieltagen in vielen deutschen Stadien und auch bei uns (in St. Pauli und zu Hause gegen Regensburg) finden am kommenden Spieltag viele lokale Demos / Märsche im Rahmen von verschiedenen Ligaspielen statt.



Auch wir wollen zusammen mit den Fans von Union Berlin ein Zeichen gegen das DFL-Papier setzen und zudem außerhalb des Stadions zeigen, dass Fans unterschiedlicher Vereine für die gleichen Interessen einstehen und kämpfen!

Deshalb: Kommt zum gemeinsamen Marsch „FANKULTUR BEWAHREN – DFL PAPIER ABLEHNEN!“. Der Treffpunkt ist am kommenden Freitag vor dem Spiel um 15 Uhr auf dem Parkplatz am Cöpenicker Bowling Center (unmittelbar am Brandenburgplatz, 12555 Berlin). Gegen 16:15 Uhr wird sich der Tross dann Richtung Stadion in Bewegung setzen.

Macht mobil! Alle mit FCK-Schal um den Hals!

Für den Fußball, den wir lieben!

Eure Fanvertretung des 1.FC Kaiserslautern e.V.

Auch in anderen Städten werden Demonstrationen stattfinden, alle Infos findet ihr hier:
Dezentrale Demonstrationen 12:12

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