Mittwoch, 28. November 2012

Danke für die Unterstützung bei 12:12

Hallo FCK Fans,

wir wollen gerne kurz auf das vergangene Heimspiel gegen Jahn Regensburg und den durchgeführten Stimmungsboykott zurückblicken, ein kleines Fazit ziehen und einen Ausblick auf die nächsten beiden Spiele geben.

Zunächst einmal wollen wir festhalten, dass wir mit dem Ablauf des 12 Minuten und 12 Sekunden andauernden Stimmungsboykotts höchst zufrieden sind. Es war bemerkenswert, wie diszipliniert sich die gesamte Westkurve an dem stillen Protest beteiligte und damit ein deutliches Zeichen in Richtung der Verantwortlichen der DFL sendete.

Dies zeigt deutlich, dass die geplanten Maßnahmen der absoluten Mehrheit der FCK Fans ein Dorn im Auge sind und dass es diese daher abzulehnen gilt.

Wir sind froh und zugleich stolz, dass der Protest auf eine so breite Akzeptanz und Beteiligung innerhalb der Fanszene stieß und bedanken uns an dieser Stelle bei allen Fans im gesamten Fritz-Walter-Stadion ebenso wie bei den Vereinsverantwortlichen, die uns nach Kräften unterstützten und bei der Mannschaft unseres FCK für das gezeigte Verständnis.

Für die beiden Auswärtsspiele beim FC St. Pauli und bei Union Berlin wird dieser Protest fortgesetzt. Wir sind uns sicher, dass wir auch hier wieder auf die Unterstützung des gesamten Gästeanhangs zählen können. Ebenso stehen wir bereits in Kontakt mit den beiden Fanszenen aus Berlin und Hamburg, um weitere Aktionen zu koordinieren.

Diesbezüglich werden wir euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Gemeinsam für unseren Volkssport!

Fanvertretung des 1.FC Kaiserslautern e.V.

Ein Video der Aktion findet ihr auf Youtube: Ohne Stimme keine Stimmung - FCK gg Regensburg

Foto: © Der Betze Brennt

Mit den Roten Teufeln nach Hamburg

Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Zweitligaspiel beim FC St. Pauli am Samstag, 01. Dezember 2012 um 13:00 Uhr, im Millerntor-Stadion.



Anfahrt
Millerntor-Stadion
Feldstraße 1
20359 Hamburg

Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Öffentliche Verkehrsmittel: Vom Hamburger Hauptbahnhof mit der U-Bahn-Linie drei in Richtung Schlump-Barmbek bis zur Haltestelle St. Pauli fahren (ca. neun Minuten Fahrzeit). Die Buslinien 36 und 112 halten ebenfalls am Bahnhof St. Pauli. Von dort aus sind es bis zum Millerntor-Stadion nur noch drei Minuten Fußweg.

Mit dem Auto
Anfahrt über A7:
Von der A7 aus die Ausfahrt Hamburg-Bahrenfeld nehmen. Danach über die Von-Sauer-Straße auf die Bahrenfelder Chaussee fahren. Über die Stresemannstraße auf den Neuen Pferdemarkt, weiter auf der Budapester Straße bis zur Millerntor-Straße halten.

Anfahrt über A1:
Von der A1 die Ausfahrt Zentrum nehmen. Anschließend von der Billhorner Brückenstraße in Richtung Zentrum über die Amsinkstraße und beim ADAC links durch den Deichtortunnel fahren. Danach geradeaus auf der Ludwig-Erhard-Straße halten, die in die Willy-Brandt-Straße übergeht. Zuletzt rechts über den Millerntordamm halten, um auf die Budapester Straße bis zum Millerntor-Stadion zu gelangen.

Parken für PKW und Bus
Aufgrund des Stadionumbaus und dem Volksfest „Hamburger Dom“ auf dem Heiligengeistfeld stehen im Stadionumfeld fast keine Parkplätze zur Verfügung. Daher sollten Busse an den Landungsbrücken oder in der Helgoländer Allee parken.

Tickets
Das gesamte vom FC St. Pauli bereitgestellte Ticketkontingent an Auswärtstickets für FCK-Fans ist bereits vergriffen.

Fanutensilien
Aufgrund des Zünden von pyrotechnischen Gegenständen beim letzten Auswärtsspiel beim FC St. Pauli ist den FCK-Fans die Mitnahme jeglicher Fanutensilien wie beispielsweise Fahnen, Doppelhaltern oder Zaunfahnen untersagt.

Ansprechpartner
Neben den FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (0170/ 5269550) und Timo Schneble (0170/3486440) stehen den FCK-Fans rund um das Spiel in Hamburg auch folgende Fanvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung:
Johan Somers: 0171/2422079
Sascha Kempf: 0176/85154001

Das Millerntor-Stadion
Die Heim- und Kultstätte des FC St. Pauli liegt im gleichnamigen berühmt-berüchtigten Hamburger Stadtteil St. Pauli. In den Jahren 1970-1998 trug die Spielstätte der Braun-Weißen zwischenzeitlich den Namen Wilhelm-Koch-Stadion. Das Millerntor-Stadion inmitten des Hamburger Kiezes hat eine Zuschauerkapazität von 24.487 Plätzen, wovon 12.695 Stehplätze sind. Allerdings ist geplant, die Heimat des FC St. Pauli auf dem Heiligengeistfeld noch zu vergrößern. Zum Saisonende soll das Millerntor-Stadion nach Umbauarbeiten an der Nordkurve und der Gegengeraden sogar ca. 30.000 Zuschauer fassen.

Die Stadt
Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit ca. 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt der Bundespublik. Die Stadt an der Alster und Elbe hat mit dem Hamburger Hafen den größten Seehafen Deutschlands. Im touristischen Sektor gehört Hamburg mit über 111 Millionen Tagesbesuchern jährlich zu den gefragtesten deutschen Städten. Zu den Wahrzeichen Hamburgs zählen u. a. Norddeutschlands bedeutendste Barockkirche „Michel“, der Altonaer Fischmarkt oder das Volksfest „Hamburger Dom“. Nicht zu vergessen, ist der Stadtteil St. Pauli im Herzen Hamburgs. Weit über die Stadtgrenzen hinaus ist die „sündige Meile“ für ihre vielen Nachtclubs entlang der Reeperbahn bekannt. Der Hamburger Kiez wird neben seinem Image als Vergnügungsviertel als sehr toleranter Fleck Erde geschätzt, der viel Zuspruch von Studenten und Künstlern erhält. Der FC St. Pauli als wichtigster sportlicher Repräsentant des gleichnamigen Hamburger Stadtteils absolviert seine momentan 21. Saison in der 2. Bundesliga.

Quelle: www.fck.de

Weitere Infos, u.a.mit einem aktuellen Stadionplan findet ihr auf: Der Betze Brennt

Foto: © Der Betze Brennt

Sonntag, 25. November 2012

FCK Fanclub Unterstützerliste 12:12


"Ohne Stimme keine Stimmung!"

 Am Freitag wurden alle FCK-Fanclubs über die Hintergründe zu den bundesweiten Protestwochen und die geplanten Aktionen ab kommender Woche informiert. Das Rundschreiben und die Unterstützerliste gibt es auf unserem Blog hier:

1.FC Kaiserslautern e.V. Fanclub Unterstützerliste

Sollte euer Fanclub noch fehlen, soll euer Fanclubvorsitzender einfach eine Mail an unsere Infoadresse
osks-kl@gmx.de schicken, unter Angabe des Fanclubnamens.

Alle weiteren Informationen rund um "12:12" findet Ihr auf der Internetseite zum Fanprotest:  www.12doppelpunkt12.de/

Ohne Stimme keine Stimmung - Pressemitteilung der Fanvertretung des 1. FC Kaiserslautern e.V


In zahlreichen Stadien Deutschlands wird es an den kommenden drei Spieltagen zu einem Stimmungsboykott für die ersten 12 Minuten und 12 Sekunden kommen. Auch die Fanvertretung des 1. FC Kaiserslautern unterstützt, wie fast 50 andere Vereine auch, die Aktion “Ohne Stimme keine Stimmung” und bittet die Zuschauer, sich während der ersten 12 Minuten und 12 Sekunden der kommenden drei Spieltage am Stimmungsboykott in den Stadien zu beteiligen.

Der Stimmungsboykott mit dem Namen “Ohne Stimme keine Stimmung” zielt auf die immer abstruser werdende Berichterstattung in einigen Medien ab, die letztlich zu einer übertriebenen Reaktion seitens der Politiker führten. Dabei forderte der Bundesinnenminister die Verbände DFB und DFL auf, für mehr Sicherheit in und um die Stadien zu sorgen. Das Ergebnis ist das in der Öffentlichkeit viel diskutierte DFL Konzeptpapier “Sicheres Stadionerlebnis”.

Die in dem ersten Entwurf und auch in der überarbeiteten Fassung vom 15. November 2012 vorgeschlagenen Aktionen dienen einzig der Beruhigung der öffentlichen Wahrnehmung, nicht aber der Verbesserung der Sicherheit. Dagegen zielen sie gegen den Erhalt der deutschen Fankultur und den dazugehörigen Elementen in den Stadien wie Stehplätze, Gesänge und Fahnen. Es werden Ganzkörper-Kontrollen angedroht, falls einzelne Fans gegen die aktuelle Stadionordnung verstoßen oder Pyrotechnik zünden. Daneben werden die Stehplätze, die ein wesentliches Merkmal der deutschen Fankultur sind, als Druckmittel gegenüber den Fans verwendet. Getreu dem Motto “Wenn ihr nicht brav seid, nehmen wir euch die Stehplätze weg”.

Um nun einer breiten Öffentlichkeit die Stimmungslage in deutschen Stadien zu demonstrieren, wenn das Konzept umgesetzt werden würde, sollen alle Zuschauer während der ersten 12 Minuten und 12 Sekunden an den kommenden drei Spieltagen ihre Unterstützung einstellen. Die Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern wurde von der Fanvertretung über die Gründe für die Aktion informiert und zeigt Verständnis.

Zwölf Minuten und zwölf Sekunden, um an das Datum der Abstimmung über dieses Papier bei der DFL am 12. Dezember zu erinnern. Sicher wird es den Fans schwer fallen, 12 Minuten lang ihre Mannschaft nicht anzufeuern. Es geht aber um viel mehr als diese 12 Minuten. Es geht um den Erhalt der Besonderheiten des deutschen Fußballs, das, was ihn im Ausland so beliebt und letztlich auch erfolgreich macht. Die einmalige Stimmung in den deutschen Stadien.

Die Fanvertretung des 1. FC Kaiserslautern bittet deshalb alle Zuschauer und Besucher des Heimspiels am kommenden Dienstag gegen den SSV Jahn Regensburg, wie auch bei den Auswärtsspielen gegen St. Pauli und Union Berlin um Unterstützung der Aktion “Ohne Stimme keine Stimmung”.


Pressemitteilung der Fanvertretung des 1.FC Kaiserslautern e.V., vom 25.11.2012

Freitag, 23. November 2012

Mit den Roten Teufeln nach Frankfurt

Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Zweitliga-Spiel beim FSV Frankfurt am Samstag, 24. November 2012 um 13:00 Uhr, im Frankfurter Volksbank Stadion.

Anfahrt
Frankfurter Volksbank Stadion
Richard-Herrmann-Platz 1
60386 Frankfurt am Main





Entlastungszug nach Frankfurt/Main
Hinfahrt:
Kaiserslautern Hbf – Frankfurt-Ost
an ab
Kaiserslautern Hbf 9:18 Uhr
Neustadt (Weinstr.) Hbf 9:42 Uhr 9:43 Uhr
Schifferstadt 9:54 Uhr 9:55 Uhr
Ludwigshafen (Rhein) Hbf 10:05 Uhr 10:06 Uhr
Frankfurt-Ost 11:14 Uhr

Rückfahrt:
Frankfurt-Ost – Kaiserslautern Hbf
an ab
Frankfurt-Ost 16:09 Uhr
Ludwigshafen (Rhein) Hbf 17:14 Uhr 17:16 Uhr
Schifferstadt 17:27 Uhr 17:28 Uhr
Neustadt (Weinstr.) Hbf 17:40 Uhr 17:41 Uhr
Kaiserslautern Hbf 18:07 Uhr

Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Öffentliche Verkehrsmittel: Fans gelangen vom Hauptbahnhof aus mit den S-Bahn-Linien S1–S6, S8 oder S9 bis zur Haltestelle „Hauptwache“ bzw. „Konstablerwache“. Von dort aus bitte in die U7 (Richtung Enkheim) umsteigen und an der Haltestelle „Johanna-Tesch-Platz/Volksbank Stadion" aussteigen.

Vom Frankfurter Flughafen: Bitte mit der S8 vom Regionalbahnhof des Frankfurter Flughafens mit der S8 bis zur Haltestelle „Hauptwache“ fahren. Danach in die U7 (Richtung Enkheim) umsteigen und an der Haltestelle „Johanna-Tesch-Platz/Volksbank Stadion“ aussteigen.

Den FCK-Fans wird empfohlen, den Ausstieg „Eissporthalle“ zu nutzen, denn von dort aus gelangt man direkt zum Zugang „Am Bornheimer Hang“.

Mit dem Auto
Aus Richtung Süden/Westen bzw. Flughafen:
An der Anschlussstelle Offenbach von der A3 auf die A661 Richtung Bad Homburg/ Frankfurt/ Offenbach/ Egelsbach fahren. Danach die A661 verlassen und an der Anschlussstelle Frankfurt-Ost in Richtung Messe/Palmengarten/ Eissporthalle/ Bornheim auf die B40, B8 fahren. Nach einem Kilometer wird die Straße „Am Riederbruch“ erreicht, die zum Frankfurter Volksbank Stadion führt.

Aus Richtung Norden/Osten:
Vom Homburger Kreuz von der A5 auf die A661 in Richtung Frankfurt-Ost, Offenbach/ Würzburg/ Frankfurt-Nieder-Eschenbach wechseln. Danach die A661 an der Anschlussstelle Frankfurt-Ost in Richtung Hanau/ Frankfurt-Ost/ Frankfurt-Riederwald/ Maintal/ Frankfurt-Bornheim verlassen und auf den Ratsweg fahren, wo von dort aus die Straße „Am Riederbruch“ erreicht wird.

Parken für PKW und Bus
Für die Fans des 1. FC Kaiserslautern stehen auf dem Festplatz am Ratsweg genügend Parkplätze zur Verfügung. Sollte der Parkplatz „Ratsweg“ aufgrund von parallel verlaufenden Veranstaltungen belegt sein, bitte die Parkplätze der Ostparkstraße nutzen.

Tickets
Das gesamte vom FSV Frankfurt bereitgestellte Ticketkontingent an Auswärtstickets für FCK-Fans ist bereits vergriffen.

Fanutensilien
Erlaubt:
• 10 große Schwenkfahnen über 3 Meter (Anmeldung bis Freitag, 23. November 2012 um 13.00 Uhr, beim FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller unter christoph.schneller(at)fck.de)
• kleine Fahnen
• Trommeln (einseitig geöffnet und einsehbar)
• Zaunfahnen

Nicht erlaubt:
• Doppelhalter

Sonstige Hinweise
Auch das FCK-Fanmobil wird vor Ort in Frankfurt/Main sein.

Ansprechpartner
Neben den FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (0170/ 5269550) und Timo Schneble (0170/3486440) stehen den FCK-Fans rund um das Spiel in Frankfurt/Main auch folgende Fanvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung:
Johan Somers: 0171/2422079
Sascha Kempf: 0176/85154001

Das Frankfurter Volksbank Stadion
Der Grundstein des heutigen reinen Fußballstadions wurde im Mai 1930 gelegt. Bis zur Stadionumbennung im Jahr 2006 war das Frankfurter Volksbank Stadion noch unter dem Namen „Stadion am Bornheimer Hang“ bekannt, denn es liegt zugleich im gleichnamigen Frankfurter Stadtteil Bornheim. Die Heimstätte des FSV Frankfurt bietet eine Zuschauerkapazität von 10.470 Plätzen, wovon 4.470 überdachte Sitzplätze sind. Nach der Fertigstellung der Umbauarbeiten an der Haupttribüne werden 12.500 Fans im Frankfurter Volksbank Stadion Platz finden.

Die Stadt
Frankfurt am Main ist mit 691.000 Einwohnern die größte Stadt Hessens und die fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik. Heute ist Frankfurt nicht zuletzt aufgrund der zentralen Lage in vielerlei Hinsicht von großer Bedeutung: Beispielsweise als europäisches Finanz-, Industrie- und Messezentrum. Auch als einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas hat sich die Stadt am Main beispielsweise durch ihren Hauptbahnhof sowie Flughafen einen renommierten Namen gemacht. Die Skyline Frankfurts ist eine der imposantesten im europäischen Raum und wird so unter anderem auch „Mainhattan“ genannt. Außerdem ist Frankfurt beispielsweise Sitz der Deutschen Nationalbibliothek, von 92 Konsulaten, zweier Universitäten und mehrerer Fachhochschulen. Der FSV Frankfurt gehört neben Eintracht Frankfurt zu den traditionsreichsten Fußballvereinen der Stadt. Aktuell absolvieren die Blau-Schwarzen ihre 13. Saison in der 2. Bundesliga.

Quelle: www.fck.de

Weitere Infos, u.a.mit einem aktuellen Stadionplan findet ihr auf: Der Betze Brennt

Mittwoch, 21. November 2012

Ohne Stimme keine Stimmung

Am Dienstag soll die Westkurve schweigen. Zumindest für zwölf Minuten. Die Fans des 1. FC Kaiserslautern planen beim Heimspiel gegen Jahn Regensburg einen Stimmungsboykott - und nehmen damit an einer bundesweiten Protestaktion teil.

Ohne Stimme keine Stimmung“ lautet der Name der Fan-Aktion, die in den kommenden Wochen das Bild in den deutschen Stadien bestimmen wird. Kernpunkt des Protests ist ein Stimmungsboykott für je zwölf Minuten und zwölf Sekunden zu Beginn des Spiels. Danach wollen die Anhänger Vollgas geben und so den Kontrast zwischen lebendiger Fankultur und reinem Konsumententum verdeutlichen. In vielen Städten sind außerdem begleitende Aktionen wie Informationsveranstaltungen und Demonstrationen geplant. Beschlossen wurden diese Maßnahmen auf einem bundesweiten Fan-Gipfel in Berlin, an dem Anfang November Vertreter aus 49 Vereinen, unter anderem vom 1. FC Kaiserslautern, teilnahmen.

Auslöser der Proteste ist das viel kritisierte DFL-Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“, über das die Vereine am 12. Dezember entscheiden - dieses Datum, an dem über die Zukunft der Fankultur abgestimmt wird, findet sich symbolisch auch in den 12:12 Minuten des Stimmungsboykotts wieder. Der Hintergrund dieser noch nie dagewesenen Aktion des bundesweiten Schweigens geht jedoch weiter und ist in der seit Monaten andauernden Hetzkampagne gegen Fußballfans zu suchen. Hier spielen verschiedenste Interessengruppen eine Rolle, die sich gegenseitig die Bälle zuspielen und eine Spirale der Gewalt vermitteln, die so gar nicht existiert: Da sind die Boulevardmedien, die mit Skandal- und Angstmeldungen Auflage machen. Oder die Polizei samt ihrer Gewerkschaften, die mit unvollständigen Statistiken und provozierter Randale wie zuletzt beim Spiel Dortmund-Schalke mehr Geld für Personal und Ausrüstung akquirieren will. Hand in Hand gehen sie dabei mit einigen Politikern, die im Wahlkampf ohne jede Kenntnis von Fanverhalten den Fußball als Mittel zum Zweck benutzen oder einfach nur von ihren eigenen Fehlern auf anderen Gebieten ablenken wollen. Und zu guter Letzt gibt es auch im Fußballbusiness selbst einige Manager und Funktionäre, die die billigen Stehplätze lieber heute als morgen abschaffen und durch Sitzplätze und VIP-Seats ersetzen würden - dabei aber verkennen, dass die bunten Fankurven längst auch zu einem wichtigen Teil des Stadionbesuchs geworden sind und gute Stimmung genauso ein Verkaufsargument ist wie sportlicher Erfolg.

All diesen Personen, aber auch den Zweiflern in den Fanszenen selbst sollen mit dem Stimmungsboykott und den weiteren Protesten die Augen geöffnet werden. „Nur so können wir den Verbänden zeigen, was wir von ihren Maßnahmen halten. Ohne uns Fans wäre der Fußball langweilig und eintönig“, zitiert Sebastian Scheffler von der FCK-Fanvertretung, die in Kaiserslautern die Organisation übernommen hat, aus einem Aufruf an die Stadionbesucher. Die zwölfminütige Stille sollte dabei einen akzeptablen Kompromiss darstellen zwischen den Fans, die eine komplett leere Kurve als eindrucksvolleres Zeichen sähen und jenen, die mit einer solchen Maßnahme erstmal überhaupt nichts anfangen können. Solidarität lautet das Zauberwort: Nur gemeinsam kann die bunte, emotionale, bezahlbare Fankultur erhalten werden - nur gemeinsam sind wir stark!

Einen kleinen Erfolg können die Fans schon für sich verbuchen: Der erste Entwurf des DFL-Papiers „Sicheres Stadionerlebnis“ (Download hier) wurde aufgrund der Proteste gekippt, vergangene Woche wurde eine überarbeitete Variante (Download hier) an die Vereine geschickt. Einige strittige Punkte wurden darin entschärft oder gestrichen, andere Maßnahmen wie die zuletzt viel diskutierten Ganzkörperkontrollen wurden lediglich an eine andere Stelle im Konzept verschoben („Vollkontrollen“, Seite 34). Auch der heftig kritisierte Verhaltenskodex ist weiterhin enthalten, wenn auch nur noch als Grundsatz für die Vereine und ohne den zunächst geplanten Zwang für Fanclubs („Erklärung des Clubs“, Seite 20). Ben Praße von „Unsere Kurve“ nennt noch einen Punkt: „Auch sind weiterhin Kollektivstrafen ein großes Thema. Hier ist der DFB in der Pflicht, die Sportgerichtsbarkeit zu reformieren und endlich nach rechtsstaatlichen Prinzipien vorzugehen!“

„Unsere Kurve“ und „Pro Fans“ haben sich in einer gemeinsamen Presseerklärung zum aktuellen Stand der Debatte geäußert. Die Fan-Organisationen „begrüßen die Richtungskorrektur des Ligaverbands und erachten den Weg des Dialogs als längst überfällig“, stellen aber klipp und klar fest: „Auch die zweite Version des Diskussionspapiers ist keineswegs tragfähig.“

Zum überarbeiteten Papier „Sicheres Stadionerlebnis“ haben die Vereine nun bis zum 22. November Zeit für eine Stellungnahme und Änderungsvorschläge gegenüber der DFL. Danach sind weitere Überarbeitungen zu erwarten, auch vor dem Hintergrund eines Treffens der AG Fanbelange, in der neben DFL-Vertretern auch Ansprechpartner der Fanprojekte, Fanbeauftragte sowie die Fan-Organisationen „Unsere Kurve“ und „Pro Fans“ sitzen. Anfang Dezember erhalten die Vereine dann die konkreten Anträge für Änderungen der DFL-Regularien, ehe am 12. Dezember über die geplanten Punkte einzeln (und nicht wie ursprünglich geplant en bloc) abgestimmt wird.

Auch in Kaiserslautern gab es in dieser Woche erneute Gespräche von Vereinsoffiziellen und Fan-Gremien. Dabei wurde gleichfalls festgestellt, dass das DFL-Papier an einigen Stellen entschärft wurde, aber trotzdem noch dringender Bedarf für Korrekturen besteht. Weitere Gespräche sollen folgen und die Ergebnisse daraus vom FCK-Vorstand in die DFL-Mitgliederversammlung am 12. Dezember mitgenommen werden.

Nachdem bereits beim Heimspiel gegen Energie Cottbus ausführlich über die Unterschriftensammlung „Ich fühl' mich sicher“ und die geplanten „Protestwochen“ informiert wurde, wird mit dem Stimmungsboykott über mehrere Wochen der nächste Schritt gegangen. Die bundesweite Aktion „Ohne Stimme keine Stimmung“ startet am 16. Spieltag gegen Jahn Regensburg (14. Spieltag in der ersten Liga), mit dessen Anhang die FCK-Fans ebenso wie mit den nächsten Gegnern FC St. Pauli und Union Berlin zwecks gemeinsamer Aktionen in Kontakt treten. Auch die Mannschaften werden darüber informiert, dass die Proteste nicht den sportlichen Bereich betreffen und sie nach zwölf Minuten schweigen wieder auf die gewohnte Unterstützung ihrer Fans vertrauen können.

Ohne Stimme keine Stimmung - macht mit für den Erhalt der Fankultur!

Die Organisatoren des Protests in Kaiserslautern stehen interessierten FCK-Fans jederzeit per E-Mail unter osks-kl(at)gmx.de sowie beim Heimspiel gegen Regensburg im Fritz-Walter-Stadion zur Verfügung.

Weitere Informationen zum bundesweiten Stimmungsboykott gibt es außerdem online unter: www.12doppelpunkt12.de

Dienstag, 20. November 2012

Entlastungszug zum Auswärtsspiel in Frankfurt

Auch zum Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern beim FSV Frankfurt am Samstag, 24. November 2012, wird wieder ein Entlastungszug eingesetzt. Mit diesem können die Fans der Roten Teufel bequem nach Frankfurt anreisen. Die Partie wird um 13.00 Uhr angepfiffen.Dieser Fanzug ist ausschließlich mit regulären Fahrkarten der Deutschen Bahn befahrbar. Ab Frankfurt Ost sind es noch ca. 15 Minuten zu Fuß bis zum Frankfurter Volksbank Stadion.






Folgende Abfahrtszeiten und Zwischenhalte gelten für die Hin- und Rückfahrt:

Hinfahrt:Kaiserslautern Hbf - Frankfurt Ost
Kaiserslautern Hbf ab 9:18 Uhr
Neustadt (Weinstr.) Hbf ab 9:43 Uhr
Schifferstadt ab 9:55 Uhr
Ludwigshafen (Rhein) Hbf ab 10:06 Uhr
Frankfurt Ost an 11:14 Uhr

Rückfahrt:Frankfurt Ost - Kaiserslautern Hbf
Frankfurt Ost ab 16:09 Uhr
Ludwigshafen (Rhein) Hbf ab 17:16 Uhr
Schifferstadt ab 17:28 Uhr
Neustadt (Weinstr.) Hbf ab 17:41 Uhr
Kaiserslautern Hbf an 18:07 Uhr

Quelle: www.fck.de

Donnerstag, 15. November 2012

Gemeinsam für den Volkssport Fußball!

Liebe FCK Fans,

das Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ hat in den letzten Wochen hohe Wellen geschlagen. Auch wenn viele Vereine das Konzept öffentlich ablehnen, es ist realistisch, dass trotzdem demnächst viele Einschränkungen auf uns Fans warten.





In der Diskussion sind Einschränkungen wie:

- Stehplatzverbote in den Stadien
- Ganzkörperkontrollen am Eingang
- Keine Karten für ganze Fanklubs bei Fehlverhalten einzelner Fans

Sollte dies umgesetzt werden, wird es die Fankultur und den Stadionbesuch, so wie wir ihn kennen und lieben gelernt haben, bald nicht mehr geben. So weit dürfen wir es nicht kommen lassen! Daher müssen alle Fußballfans aus ganz Deutschland zeigen, was sie von diesen Plänen halten. Dafür werden in den kommenden Wochen verschiedene Aktionen folgen.

Auf einem Treffen in Berlin haben Fans aus ganz Deutschland über ein gemeinsames Vorgehen diskutiert. Einstimmiger Konsens: Ab dem 16. Spieltag (der FCK spielt zu Hause gegen Regensburg) soll es bundesweit für 12 Minuten und 12 Sekunden einen Stimmungsboykott geben. Wir sind uns darüber bewusst, dass sich unser Verein in einer sportlich wichtigen Situation befindet. Der Stimmungsboykott richtet sich ausdrücklich nicht gegen die Mannschaft, die über die Gründe informiert wird. 
Nur so können wir den Verbänden zeigen, was wir von ihren Maßnahmen halten. Nur so können wir zeigen, was der Fußball ohne uns Fans ist: langweilig und eintönig. Wir schlagen daher vor, dass sich die FCK-Fans diesem Stimmungsboykott anschließen. Die 12:12 Minuten wurden übrigens gewählt, um auf das Datum der DFL-Tagung, den 12.12.2012, aufmerksam zu machen. 


Wenn ihr bei den Aktionen mitarbeiten wollt, egal ob einzelner Fan oder Fanklub, oder Fragen habt, schreibt an: osks-kl(at)gmx.de
Bei den kommenden Spielen wird es weitere Flyer geben, auch auf den gängigen Internetseiten bleibt ihr stets auf dem aktuellen Stand. Verweisen möchten wir an dieser Stelle speziell noch einmal auf die Unterschriftenliste der Homepage
Hier könnt ihr mit einem einfachen Eintrag euren Teil zum Erhalt der Fankultur beitragen.

Gemeinsam für den Volkssport Fußball!
Fanvertretung des 1.FC Kaiserslautern e.V.

Montag, 12. November 2012

Rote Teufel kommen in die Fanregionen! Aktion Haut Nah!

Die FCK-Spieler reisen in alle Fanregionen des Vereins. Am Samstag, 17. November 2012, werden die Roten Teufel in die verschiedensten Richtungen ausschwärmen, um sich bei ihren Fans für die tolle Unterstützung zu bedanken. 

Ab ca. 14 Uhr werden die Profis in den jeweiligen Fanregionen eintreffen und sich ausreichend Zeit nehmen, um mit den Fans über die laufende Saison zu plaudern, ihnen Fragen zu beantworten und natürlich für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung zu stehen.

Der Beginn der jeweiligen Veranstaltung ist abhängig von der Dauer der Anreise. Die verschiedenen Spielergruppen starten direkt nach dem Training in die Fanregionen. Die Spieler des 1. FC Kaiserslautern freuen sich bereits auf einen unterhaltsamen Nachmittag im Kreise ihrer Fans.



An folgenden Orten werden die FCK-Profis anzutreffen sein:

Fanregion Kaiserslautern/Sickinger Höhe & Fanregion Lautre:
Sportheim
Am Heidenhübel 2
66882 Spesbach

Fanregion Kusel:
Erika´s Sport Bistro
Hauptstraße 28
67753 Aschbach

Fanregion Ludwigshafen/Neustadt/Bergstraße:
ASV Sporthalle
Bleichstraße 22
67258 Hessheim

Fanregion Nahe/Hunsrück/Mosel:
Lemberghalle
Kolbingstr. 7
67824 Feilbingert

Fanregion Rheinhessen/Pfalz:
Petersberghalle
Mühlstrasse 32
55239 Gau-Odernheim

Fanregion Saarland/Luxemburg:
Pfarrsaal Herz Jesu
Kleiststr. 32
66538 Neunkirchen

Fanregion Südpfalz:
Vereinsgaststätte "Clubhaus SV Viktoria"
St.-Christophorusstraße 1
76863 Herxheim bei Landau in der Pfalz

Fanregion Südwestpfalz:
Bürgerhaus
Hanauer Str. 2
66981 Münchweiler an der Rodalb

Fanregion Überregional:
Gaststätte „Zum Hirsch“
Hauptstraße 8
67728 Münchweiler an der Alsenz

Quelle: www.fck.de

Donnerstag, 8. November 2012

Die Sache mit dem Stadionerlebnis


Bundesweit streiten DFL und Fanvertreter über das „Sichere Stadionerlebnis“. „Regiogeflüster“ fragt, was die FCK-Fans meinen…

„Ein Teil unserer Fans sind Arschlöcher!“ Das sagte Martin Kind, Präsident von Hannover 96, vor wenigen Wochen. Es ging um verbale Entgleisungen der eigenen Anhängerschaft gegenüber dem Ex-Hannover-Spieler Emanuel Pogatetz, der nun in Wolfsburg kickt. Sicher gewinnen die 96-Fans mit ihren beleidigenden Schlachtrufen keine Sympathiepunkte. Doch auch Kind hat sich verbal verrannt. Eine verkeilte Situation, die symptomatisch ist für das aktuelle Verhältnis zwischen Fans und Funktionären.

Denn derzeit ist Druck im Kessel. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat ein Papier vorgelegt. „Sicheres Stadionerlebnis“ lautet der Titel des Dokumentes und möchte Maßnahmen definieren, die den Stadionbesuch sicher machen. Eigentlich ein konsensfähiger Ansatz. Wären da nicht die Fans, die wöchentlich ins Stadion pilgern. Und die bei der Erarbeitung des Papiers überhaupt nicht gefragt wurden. Entsprechend wird der DFL mit ihrem Maßnahmenkatalog nun Realitätsferne vorgeworfen.

Einige Bundesligaclubs haben angekündigt, das Papier nicht verabschieden zu wollen. Unlängst hat sich auch der 1. FC Kaiserslautern von dem Maßnahmenkatalog distanziert. Zuvor hatten sich bereits diverse Fangruppierungen des FCK entsprechend positioniert. Darunter die Perspektive FCK, die Fanvertretung sowie die Ultra-Gruppen Frenetic Youth, Generation Luzifer und Pfalz Inferno. „Wir lehnen das DFL-Papier in vollem Umfang ab“, schreiben sie deutlich.

„Die Fans fühlen sich überfahren“
Doch worum geht’s in der Diskussion? Und was meinen die Lauterer Fans? „Regiogeflüster“ hört sich um. Sebastian Scheffler ist gewählter Fanvertreter. Er hat sein Ohr dran an der Fanszene. „Hauptknackpunkt des DFL-Papiers ist, dass es mit den Fans, ihren Vertretern und Organisationen nicht besprochen wurde“, erklärt er. Auf höchster Funktionärsebene sei abgestimmt worden – ohne die Bedürfnisse der Basis zu kennen oder abzufragen. „Die Fans fühlen sich überfahren.“

Aber nicht nur emotional. Auch inhaltlich gibt es heftigen Widerstand gegen den DFL-Katalog. Jochen Grotepaß ist ein Querdenker in der Lauterer Fanszene, hat in Internetbeiträgen bereits mehrfach kritisch zur Diskussion beigetragen. Er sagt: „Es spricht absolut nichts gegen ein ,sicheres Stadionerlebnis‘.“ Im Gegenteil: Großtepaß sieht die deutschen Stadien hier vorbildlich. Er zitiert aus dem DFL-Papier, in dem es heißt: „Beim Blick auf die Veranstaltungslage in den höchsten deutschen Spielklassen ist festzustellen, dass Infrastruktur und Spielorganisation im Zusammenspiel aller Sicherheitsträger sowie der Zuschauerservice bereits heute auf höchstem Niveau sind und Probleme lokal gelöst werden.“ Grotepaß fragt: „Wenn also alles auf höchstem Niveau ist, warum sollte etwas verändert werden?“

Wieso die Sicherheitsstufe erhöhen, wenn die Stadien im Grunde längst sicher sind? Scheffler weist auf das Bild randalierender Fans, das in Medien verbreitet wird. „Journalisten berichten gerne und viel über den Fußball, und natürlich sind Aufreger willkommene Nachrichten“, erklärt Scheffler. Allerdings werden hier Einzelfälle medial überhöht dargestellt. Scheffler meint: „In den vergangenen Jahren sind die Zuschauerzahlen gestiegen, aber die Atmosphäre in den Stadien ist friedlicher geworden.“ Das Bild randalierender Fans sei in der Realität kaum anzutreffen.

Grotepaß bemüht die Statistik: „In der Saison 2010/11 gab es insgesamt in deutschen Stadien 846 Verletzte. Die gesamte Besucherzahl dieser Wettbewerbe betrug 17,6 Millionen Zuschauer. Natürlich ist jeder Verletzte zu viel. Jedoch sind mit knapp 0,005 Prozent aller Besucher in Stadien der Profiligen ein so verschwindend geringer Prozentsatz verletzt worden, dass bei einem ,normalen‘ Tag auf dem Münchner Oktoberfest mehr Verletzte zu beklagen sind. Aber keiner fordert in einem Konzeptpapier ,Sicheres Volksfesterlebnis‘, dass jeder Besucher einen Gewaltverzicht unterschreibt oder ansonsten allen Besuchern in seinem Reisebus der Zugang verwehrt wird.“

Ausziehen im Container
Eben solche Maßnahmen sind es, die die Fanszene am DFL-Papier stören. Dazu erzürnt die Fans ein Verhaltenskodex, den ihnen die DFL auferlegen will. Scheffler unterstreicht: „Man sollte einen solchen Katalog gemeinsam mit den Fans erarbeiten.“ Dies ist nicht geschehen. So wirkt der Kodex nun wie der drohende Zeigefinger, mit stupiden Bestrafungsregeln, strenger Kontrolle und überzogenen Repressionen. Dazu kommen Vollkontrollen, bei denen sich Fans vor dem Stadionbesuch in Containern zur Leibesvisitation ausziehen sollen. Auch das traditionelle Verlangen der Fans nach Stehplätzen wird im DFL-Papier indirekt in Frage gestellt. 

Für Christine Wetz indiskutabel. „Denn wer kann bei einem Fußballspiel, wenn es um den eigenen Verein geht, schon sitzen?“ Außerdem ein sozialer Faktor: Ein Stehplatz entspricht durchschnittlich 1,5 Sitzplätzen und ermöglicht damit günstigere Ticketpreise. Wetz schüttelt den Kopf, wenn sie an das DFL-Papier denkt. Sie ist ebenfalls engagierte FCK-Fanaktivistin, als Teil der „Betze-Määd“, dem einzigen „weiblichen“ Fanclub der Roten Teufel.

Ob sie sich im Stadion in der „Männerdomäne Fußball“ unsicher fühlt? Keineswegs. Auch sie lehnt die DFL-Vorschläge ab. Denn: „Die gegenwärtigen Probleme werden durch die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht gelöst“, sagt sie. Von einem übergeordneten Reglement hält sie wenig: „Diese Probleme sollten lokal gelöst werden. Maßnahmen müssen auf jeden Verein, dessen Fanszene und die lokalen Verhältnisse angepasst und mit den verantwortlichen Stellen und Personen vor Ort abgestimmt werden. Zentral ist die Einbindung der Fans.“

Lösungen vor Ort
Scheffler setzt ebenfalls auf einen lokalen Dialog. „Im Gegensatz zu anderen Vereinen sind wir sehr weit beim FCK“, lobt er die Fanarbeit auf dem Betzenberg. „Fanspezifische Themen werden mit dem Vorstand besprochen“, aktuell habe es Gespräche gegeben. So formulieren es die Perspektive FCK, die Fanvertretung sowie die Ultra-Gruppen Frenetic Youth, Generation Luzifer und Pfalz Inferno in ihrem Schreiben an die Vereinsführung: „Der bisherige Weg des FCK, der einen offenen und fairen Dialog zwischen der Vereinsführung und den Fans vorsieht, sollte weiterhin durch die Umsetzung geeigneter Ideen gefördert und nicht durch fremde Einflüsse behindert werden.“


Quelle: Der Artikel ist in der Novemberausgabe des Regionalmagazins "Regiogeflüster" erschienen.

Mittwoch, 7. November 2012

Mit den Roten Teufeln nach Paderborn

Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Zweitliga-Spiel beim SC Paderborn 07 am Samstag, 10. November 2012 um 13:00 Uhr, in der Benteler-Arena.



Anfahrt
Benteler-Arena
Paderborner Straße 89
33104 Paderborn

Sonderzug
Hinfahrt:
Kaiserslautern Hbf ab 05:11 Uhr; Gleis 1
Neustadt/Weinstr. Hbf ab 05:36 Uhr; Gleis 3
Schifferstadt Hbf ab 05:48 Uhr; Gleis 2
Ludwigshafen Hbf ab 05:58 Uhr; Gleis 6
Worms Hbf ab 06:17 Uhr; Gleis 1
Bingen Hbf ab 07:25 Uhr; Gleis 102
Koblenz Hbf ab 08:06 Uhr, Gleis 3
Paderborn Hbf an 11:20 Uhr

Rückfahrt:
Paderborn Hbf ab 16:30 Uhr
Koblenz Hbf an 19:20 Uhr
Bingen Hbf an 19:52 Uhr
Worms Hbf an 20:53 Uhr
Ludwigshafen Hbf an 21:14 Uhr
Schifferstadt Hbf an 21:26 Uhr
Neustadt/Weinstr. Hbf an 21:43 Uhr
Kaiserslautern Hbf an 22:11 Uhr

Der Sonderzug ist bereits restlos ausgebucht.

Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Öffentliche Verkehrsmittel: Fans gelangen vom Hauptbahnhof aus mit den Buslinien sechs und 68 in Richtung Sande (bis Haltstelle „Arena/Almeaue“) zum Stadion.
Shuttlebusse: Mit dem Zug anreisende Fans und Fangruppen können die vor dem Hauptbahnhof Paderborn bereitgestellten Shuttlebusse der Stadt Paderborn nutzen. Dazu sind folgende Hinweise zu beachten:
• Bitte nur die Sitzplätze in den Bussen nutzen.
• In den Bussen sind Glasflaschen und andere zerbrechliche Gegenstände nicht erlaubt.
• Falls es während der Fahrt zu Beschädigungen in den Bussen oder anderen gewalttätigen Handlungen kommt, wird die Fahrt nicht fortgesetzt. In diesem Fall müssen die Passagiere den Weg zur Arena zu Fuß nehmen und werden wahrscheinlich nicht zum Spielbeginn eintreffen.
• Nach dem Spiel fahren auch wieder Busse vom Stadion zurück zum Hauptbahnhof. Dafür gelten dieselben Regeln.
• Die Fahrten sind kostenlos.

Die Fahrtzeit zur Benteler-Arena beträgt etwa zehn Minuten. Vom Busparkplatz aus ist der Gästeeingang an der Arena über einen kurzen Fußweg zu erreichen.

Mit dem Auto
Die A33 an der Ausfahrt Paderborn-Elsen verlassen und in Richtung Detmold/Bad Lippspringe fahren. Nach 500 Metern rechts die Abfahrt Richtung Benteler-Arena nutzen.

Parken für PKW und Bus
Für PKW stehen ausreichend ausgewiesene Parkflächen in der Nähe der Benteler-Arena bereit. Anreisende Reisebusse parken bitte auf dem Parkplatz unmittelbar neben der Arena.

Tickets
Den FCK-Anhängern stehen in Paderborn noch sowohl Sitzplätze als auch Stehplätze im Gästeblock zur Verfügung. Die Sitzplatzkarten kosten je 28 Euro (Block G) und die Stehplätze je 12 Euro bzw. 10 Euro ermäßigt (Block F). Pro Person können für dieses Spiel bis zu vier Tickets gekauft werden. Bis Mittwoch, 07. November um 12 Uhr, sind die Karten im freien Verkauf erhältlich und im FCK-Service-Center, im Online-Ticketshop sowie über den telefonischen Kartenservice des FCK zu erwerben.

Fanutensilien
Erlaubt:
• kleine Schwenkfahnen bis 2 Meter
• Zaunfahnen (Anbringung an einer speziellen Drahtseilkonstruktion im Rücken des Gästeblocks)
• Trommeln
• ein Megafon (nach Anmeldung)
• Fotoapparate/Digitalkameras (ausschließlich zur nicht-kommerziellen Nutzung)

Nicht erlaubt:
• große Schwenkfahnen über 2 Meter
• Doppelhalter
• Blockfahnen
• Rücksäcke, Getränke und selbst mitgebrachte Snacks

Rucksäcke/ Taschen
Rucksäcke und Taschen können am Gäste-Eingang abgegeben werden. Diese werden während des Spiels beaufsichtigt und können nach dem Spielende wieder abgeholt werden.

Wichtige sonstige Hinweise
Wie der Stadionordnung zu entnehmen ist, erhalten Personen mit eindeutig rechts- oder linksradikal zuzuordnender Kleidung sowie stark alkoholisierte Personen keinen Eintritt ins Stadion. Im Zweifelsfall wird der SC Paderborn 07 von seinem Hausrecht Gebrauch machen und diese Personen des Stadions verweisen.

Geltungsbereich der Stadionverbote
Das Gelände der Bentele-Arena liegt etwas außerhalb der Stadt Paderborn und bietet somit keine unmittelbare Möglichkeit das Spiel beispielsweise in einer nahegelegenen Kneipe zu verfolgen. Betroffene Personen mit Stadionverbot sollten deshalb vom Stadion in die Innenstadt fahren bzw. Zugfahrer bleiben besser direkt in Bahnhofsnähe, um das Spiel in einer der dortigen Lokalitäten anzuschauen.

Quelle: www.fck.de

Weitere Infos, u.a.mit einem aktuellen Stadionplan findet ihr auf: Der Betze Brennt

Dienstag, 6. November 2012

Fahrten zum Spiel nach Hamburg noch verfügbar

Auswärtsfahrt St. Pauli - Hamburg

Nachdem die ICE Gruppenfahrten der FCK Fanbetreuung bereits ausgebucht sind, bieten die Fanregion  Saarland/Luxemburg und  die Fanregion Nahe - Hunsrück - Mosel noch Fahrten mit Übernachtungen von Freitag bis Samstag zum Spiel in Hamburg an. Auch die Perspektive FCK bietet eine Fahrt zum Spiel nach Hamburg an. Das Angebot richtet sich vor allem an die Fans und Mitglieder, die Freitagabends noch die Mitgliederversammlung besuchen wollen. Direkt nach der Versammlung geht es nach Hamburg mit einer Übernachtung von Samstag auf Sonntag.  



Fahrt der Perspektive FCK
Hinfahrt: Freitag, 30.11.2012 nach der JHV (gegen 23:59Uhr) direkt am Fritz-Walter-Stadion.
Ankunft in HH am Samstag, 01.12.2012 gegen 08:30 Uhr (Ausstieg am HBF HH).

Rückfahrt: Sonntag, 02.12.2012 gegen 14 Uhr ab Hbf HH.
Ankunft in KL gegen 22:30 Uhr am Fritz-Walter-Stadion.

Da der Bus über Nacht fährt, besteht die Möglichkeit etwas Schlaf abzubekommen. Hier bitten wir alle Mitglieder um Rücksicht auf die Mitreisenden während der Hinfahrt.

Für die Organisation in HH vor Ort ist jeder selbst verantwortlich. Eintrittskarten sowie Übernachtungsmöglichkeiten sind nicht im Fahrpreis inbegriffen und müssen von jedem selbst organisiert werden.

Der Fahrpreis beträgt für alle Mitreisenden 70 EUR.
Mitglieder der Perspektive FCK erhalten einen vergünstigten Fahrpreis von 60 EUR.

Kontakdaten:
Charlotte Steinhübl
Öffentlichkeitsarbeit Perspektive FCK
Wenn ihr telefonische Fragen habt, schickt einfach eine Mail an Charlotte mit eurer Telefonnummer und sie wird sich bei euch melden.


Fahrt der Fanregion Saarland/Luxemburg 
Abfahrt am Freitag, 30.11.2012 in Primstal und Neunkirchen.
Rückfahrt am 02.11.2012 gg. 10:00 - 11:00 Uhr.

Die Fahrt findet in einem modernen Reisebus mit WC statt. Das Hotel ist das Ibis Budget Hotel, Hamburg / St. Pauli Messe (jeweils DZ/EZ).

Die Preise lauten wie folgt:

Busfahrt; DZ, Frühstück, Stehplatzkarte* - 160,00 € / p.P.
Busfahrt, DZ, Stehplatzkarte* - 150,00 € / p.P.

Busfahrt, EZ, Frühstück, Stehplatzkarte* - 210,00 € / p.P.
Busfahrt, EZ, Stehplatzkarte* - 200,00 € / p.P.

Kontaktdaten:
Michael Löwe
-Fanbeirat-
Tel: 0151 11 56 64 27


Fahrt der Fanregion Nahe - Hunsrück - Mosel

Von Freitag, den 30. November 2012 mit 1 Übernachtung
bis Samstag, den 01. Dezember 2012

Abfahrt: Freitag, den 30.11.2012 um 9.00 Uhr
ARAL-Tankstelle Waldböckelheim, Zustiegsmöglichkeiten sind auf der Wegstrecke nach Absprache möglich!

Rückfahrt: Samstag, den 01.12.2012 nach dem Spiel

Preis pro Person für Busfahrt, Eintrittskarte sowie 1 Übernachtung mit Frühstück: mit Stehplatzkarte: ca. 130,00 € je nach Teilnehmerzahl, es sind noch 7 Plätze verfügbar (auch Eintrittskarten).

Bei Interesse bitte frühzeitig melden bei:

Rüdiger Petersen
-Fanbeirat-
Tel.: 06751 / 45 95 - Mobil: 0176 / 64 36 13 83


Samstag, 3. November 2012

Busfahrt der Perspektive FCK zum Spiel bei St. Pauli

Hallo FCK Mitglieder,

um euch die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung und die darauffolgende Anreise zum Spiel am Millerntor zu erleichtern, bietet die Perspektive FCK eine Busfahrt für alle interessierten Vereinsmitglieder nach Hamburg an.


Hinfahrt: Freitag, 30.11.2012 nach der JHV (gegen 23:59Uhr) direkt am Fritz-Walter-Stadion.
Ankunft in HH am Samstag, 01.12.2012 gegen 08:30 Uhr (Ausstieg vermutlich am HBF).

Rückfahrt: Sonntag, 02.12.2012 gegen 14 Uhr an einem zentralen Abfahrtsort.
Ankunft in KL gegen 22:30 Uhr am Fritz-Walter-Stadion.

Da der Bus über Nacht fährt, besteht die Möglichkeit etwas Schlaf abzubekommen. Hier bitten wir alle Mitglieder um Rücksicht auf die Mitreisenden während der Hinfahrt.

Für die Organisation in HH vor Ort ist jeder selbst verantwortlich. Eintrittskarten sowie Übernachtungsmöglichkeiten sind nicht im Fahrpreis inbegriffen und müssen von jedem selbst organisiert werden.

Anmelden können sich alle Vereinsmitglieder des 1. FCK bei den Heimspielen gegen Aue und Cottbus am Infostand der Perspektive FCK (Westkurve neben dem Stand des Fanprojektes KL). Bitte FCK Mitgliedsausweis und Personalausweis mitbringen. Bei Anmeldung ist eine Anzahlung von 30 EUR zu leisten.

Der Fahrpreis beträgt für alle Mitreisenden 70 EUR.
Mitglieder der Perspektive FCK erhalten einen vergünstigten Fahrpreis von 60 EUR.

Wir freuen uns gemeinsam mit euch die Reise nach Hamburg anzutreten und hoffen euch kommt dieses Angebot bei eurer Planung entgegen.

Quelle: Perspektive FCK

Ich fühl' mich sicher! - Kampagne. TRAGT EUCH EIN!

Wir fühlen uns sicher. Ihr auch?

Seit Monaten überschlagen sich die Diskussionen und Berichte und wir stehen staunend daneben: Angeblich herrschen im deutschen Fußball Gewalt und Anarchie, ist der Stadionbesuch inzwischen ein gefährliches Abenteuer. Angeblich erlebt unser aller Lieblingssport eine nie dagewesene Dimension von Ausschreitungen.

Wirklich? Warum bekommen wir als Fußballfans und regelmäßige Stadiongänger davon dann kaum etwas mit?

Tatsächlich ist der Stadionbesuch heute nicht gefährlicher als vor fünf, zehn oder dreißig Jahren, ganz im Gegenteil! So viele Zuschauer wie niemals zuvor strömen in die Bundesligastadien und darunter befinden sich auch immer mehr Familien mit ihren Kindern, die offenbar vor allem eines eint: Sie haben gar keine Angst.

Wie sieht es mit Euch aus? Habt Ihr auch keine Angst? Dann lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen gegen skandalisierende und übertreibende Berichterstattung! Lasst uns ein Zeichen setzen gegen die realitätsfernen Angstszenarien, die die Diskussion beherrschen! Lasst uns ein Zeichen setzen gegen absurde Maßnahmenvorschläge aus der Politik! Lasst uns allen voran den Innenpolitikern als Petition mit auf den Weg geben, dass ein Großteil ihrer Wähler nicht einverstanden sind mit dem, was dort gerade geschieht. Lasst uns ihnen und unseren Vereinen und Verbänden demonstrieren, dass wir unsere Spielstätten und den Fußball lieben, so wie sie sind. Dass wir Wochenende für Wochenende keineswegs ängstlich das Stadiontor durchschreiten.

Ihr fühlt Euch auch sicher in den deutschen Stadien? Dann tragt Euch in die Liste ein!

Hier geht´s zur Website der Kampagne, dort könnt ihr euch auch in die Liste eintragen.
http://www.ich-fuehl-mich-sicher.de/
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