Dienstag, 30. Oktober 2012

Alles Gute, Stefan Kuntz zum 50. Geburtstag

Die Fanvertretung wünscht Stefan Kuntz, alles Gute zum 50. Geburtstag!


Montag, 29. Oktober 2012

Mit den Roten Teufeln nach München

Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Spiel in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim FC Bayern München am Mittwoch, 31. Oktober 2012 um 20:30 Uhr, in der Allianz Arena.


Anfahrt
Allianz Arena
München Stadion GmbH
Werner-Heisenberg-Allee 25
80939 München

Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Vom Münchner Hauptbahnhof bzw. Bahnhof München-Ost mit der S-Bahn zum zentralen Umsteigepunkt Marienplatz fahren und von dort aus die U-Bahnlinie U6 (Richtung Garching-Hochbrück) nehmen.
Mit der U-Bahn die Haltestelle Fröttmaning anfahren. Die Fahrzeit vom Marienplatz bis nach Fröttmaning beträgt ca. 16 Minuten. Von dort aus ist die Allianz-Arena bequem über die Esplanade zu erreichen.

Mit dem Auto
Aus Richtung Westen:
Über die Autobahn A8 Stuttgart – München anreisen, dann am Autobahndreieck München-Eschenried auf die Autobahn A99 wechseln und weiter der Anschlussstelle München-Fröttmaning-Nord (AS 12b) folgen.

Aus Richtung Norden:
Über die Autobahn A9 Nürnberg – München anreisen und dann am Autobahnkreuz Neufahrn der angezeigten Wegweisung entweder weiter über die A9 zur Anschlussstelle München-Fröttmaning-Süd (AS 73) oder über die A92 zum Autobahndreieck München-Feldmoching folgen. Dort weiter auf die A99 in Richtung Salzburg zur nächstgelegenen Anschlussstelle München-Fröttmaning-Nord (AS 12b) fahren.

Besuchern, die mit dem Bus oder Pkw anreisen, wird dringend empfohlen, der aktuell angezeigten Wechselwegweisung sowohl im Stadtgebiet als auch auf den Autobahnen zum Stadion und zu den Parkplätzen zu folgen. Dafür bitte die im Stadionbereich zur Anfahrt zu den Parkhäusern freigegebenen Fahrstreifen nutzen.

Parken für Pkw und Bus
Im vierstöckigen Parkhaus der Allianz Arena stehen 9.800 Parkplätze zur Verfügung. Zusätzlich gibt es 1.200 VIP-Parkplätze im Stadion. Darüber hinaus stehen im Norden sowie Süden des Stadions insgesamt 350 Stellplätze für Busse (im Süden: 110, Busparkplatz-Mitte: 136 und Nord: 104 Stellplätze) zur Verfügung. Der FC Bayern München weist darauf hin, dass Parkverstöße mit entsprechenden Vertragsstrafen geahndet werden. Es sind Park+Ride-Möglichkeiten vorhanden, bei denen das Fahrzeug auf einer P+R-Anlage abgestellt werden und die weitere Fahrt bequem mit dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) erfolgen kann.

Tickets
Der Gästeblock in der Allianz Arena ist bereits ausverkauft. Der FCK konnte das gesamte Gästekontingent von 6.559 Tickets für die Pokalpartie in München absetzen.

Fanutensilien
Erlaubt:
• Doppelhalter mit einer Stocklänge bis zu 1,5 m, Holzstöcke mit einem Durchmesser von bis zu 2 cm und Plastikstöcke mit einem Durchmesser bis zu 3 cm
• Fahnen mit einer Stocklänge bis zu 1,5 m, Holzstöcke mit einem Durchmesser bis zu 2 cm und Plastikstöcke mit einem Durchmesser bis zu 3 cm
• Trommeln (unten offen und einsehbar – nur im Gästebereich!)
• Zaunfahnen (Aufdruck: nur Fanclub- oder Eigennamen)

Nicht erlaubt:
• Megafon
• große Schwenkfahnen (im Block)
• Blockfahnen
• Kamerastative
• Pyrotechnik jeglicher Art

Rucksäcke/ Taschen
Rucksäcke, Taschen und Gürteltaschen können gegen eine Gebühr von 1,50 Euro am Einlass abgegeben werden.

Verzehrverbote
Es ist nicht gestattet, Speisen und Getränke mit in die Gästeblöcke (im Ober- und Mittelrang) zu nehmen. Diese müssen vor dem Block verzehrt werden.

Ansprechpartner
Neben den FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (0170/ 5269550) und Timo Schneble (0170/3486440) stehen den FCK-Fans rund um das Spiel in München auch folgende Fanvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung:
Sebastian Scheffler: 0176/59255374
Christoph Balzer: 0160/97229987

Sonstige Hinweise
Die Allianz-Arena öffnet 18:30 Uhr, demnach zwei Stunden vor Spielbeginn. Die Auf- und Abgänge innerhalb der Gästeblöcke sind unbedingt freizuhalten.

Die Allianz Arena
Die im Jahre 2005 eröffnete Allianz Arena ist Heimstätte der beiden Münchener Vereine FC Bayern und TSV 1860. Sie ist als reine Fußball-Arena konzipiert worden und wurde in nicht einmal drei Jahren Bauzeit fertiggestellt. Das Fassungsvermögen beträgt 71.137 komplett überdachte Plätze, wovon 57.343 Sitz- und 13.794 Stehplätze sind. Bei internationalen Spielen hat das Stadion eine Kapazität von 67.812 Zuschauern. Die Allianz Arena war einer von zwölf Spielorten der FIFA-Fußball-WM 2006 in Deutschland sowie Austragungsort des Endspiels der UEFA Champions League 2012. Als einziges Stadion in Deutschland verfügt die Allianz Arena durchgehend über drei Zuschauerränge.

Quelle: www.fck.de

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Die Zugfahrten zu den nächsten Auswärtsspielen stehen fest

Mit dem Zug zum Auswärtsspiel der Roten Teufel

Auch zu den nächsten Auswärtsspielen in Köln, Paderborn und Frankfurt werden den FCK-Fans verschiedene Zugfahrten angeboten. Zum Auswärtsspiel in Berlin wird eine ICE-Fahrt angeboten.



Der Sonderzug nach Köln am Freitag, 26. Oktober 2012, ist bereits restlos ausgebucht (Mitfahrt mit Fahrscheinen der DB sind NICHT möglich). Die finalen Fahrtzeiten sind wie folgt:

Hinfahrt:
Kaiserlautern Hbf ab 10:53 Uhr
Neustadt/W Hbf ab 11:23 Uhr
Schifferstadt Hbf ab 11:40 Uhr
Ludwigshafen Hbf ab 11:53 Uhr
Bingen Hbf ab 13:59 Uhr
Koblenz Hbf ab 14:49 Uhr
Köln-Messe/Deutz an 16:06 Uhr

Transfer zum Stadion

Rückfahrt:
Köln-Messe/Deutz ab 21:18 Uhr
Koblenz Hbf an 22:43 Uhr
Bingen Hbf an 23:19 Uhr
Ludwigshafen Hbf an 00:46 Uhr
Schifferstadt Hbf an 00:56 Uhr
Neustadt/W Hbf an 01:09 Uhr
Kaiserlautern Hbf an 01:37 Uhr

Zur Partie in Paderborn am Samstag, 10. November 2012, wird die Fanbetreuung ebenfalls einen Sonderzug organisieren. Fahrkarten (10,- Euro), als auch Eintrittskarten können ab sofort beim Ticketservice des FCK bestellt werden.

Die Fahrtzeiten nach Paderborn gestalten sich wie folgt:

Hinfahrt:
Kaiserlautern Hbf ab 05:11 Uhr
Neustadt/W Hbf ab 05:36 Uhr
Schifferstadt Hbf ab 05:48 Uhr
Ludwigshafen Hbf ab 05:58 Uhr
Bingen Hbf ab 07:23 Uhr
Koblenz Hbf Zeit folgt
Paderborn Hbf an 11:20 Uhr

Rückfahrt:
Paderborn Hbf ab 16:30 Uhr
Koblenz Hbf Zeit folgt
Bingen Hbf an 19:52 Uhr
Ludwigshafen Hbf an 21:14 Uhr
Schifferstadt Hbf an 21:26 Uhr
Neustadt/W Hbf an 21:43 Uhr
Kaiserlautern Hbf an 22:11 Uhr

Zum Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt wird die Bahn einen Entlastungszug einsetzen, welcher von Kaiserslautern Hbf, Neustadt Weinstr. Hbf, Schifferstadt Hbf, Ludwigshafen Hbf bis Frankfurt Ostbahnhof fährt. Die genauen Fahrtzeiten folgen. Dieser Zug kann mit den normalen Tickets der DB befahren werden.

Die Fans der Roten Teufel können auch mit dem ICE nach Berlin zum Spiel gegen den 1. FC Union Berlin reisen. Wie schon zu den Auswärtsspielen in München und Hamburg (beide Fahrten bereits ausgebucht) wird die Fanbetreuung des FCK auch zum Spiel bei Union Berlin am Freitag, 07. Dezember 2012, eine ICE-Gruppenfahrt für die FCK-Fans organisieren.

Die Reise bietet den mitreisenden Fans ausreichend Zeit, die Bundeshauptstadt ausführlich zu erkunden und zum Beispiel Weihnachtsgeschenke zu kaufen, denn die Fahrt erstreckt sich über drei Tage. Anreise ist am Freitagmorgen, zurück in die Pfalz geht es am Sonntagnachmittag.

Hinfahrt (im S, ICE, ICE; zwei Umstiege):

Freitag, 07. Dezember 2012
Kaiserslautern Hbf ab 04:56 Uhr
Berlin Hbf an 11:11 Uhr

Rückfahrt (im ICE, ICE, S; zwei Umstiege):

Sonntag, 09. Dezember 2012
Berlin Hbf (tief) ab 16:57 Uhr
Kaiserslautern Hbf an 23:45 Uhr

Der Zustieg ist in Kaiserslautern, Neustadt/W., Mannheim Hbf, Frankfurt Hbf oder allen regulären Unterwegshalten möglich. Die Fahrt kostet 79,- Euro inkl. Sitzplatzreservierung im Zug (für Kinder bis einschließlich 13 Jahre nur 39,- Euro - Buchung des ermäßigten Tarifs nur per E-Mail bei Fanvertreter Christoph Balzer möglich). Eintrittskarten für das Spiel sind im Fahrpreis nicht enthalten, können den Bestellern der Zugtickets aber reserviert werden. Für weitere Infos und Nachfragen steht Fanvertreter Christoph Balzer gerne zur Verfügung: balzer-fanvertreter-fck(at)t-online.de

Die ICE-Fahrt beinhaltet keine Unterkunft. Diese ist selbst zu organisieren.

Fahrkarten für die ICE-Fahrt nach Berlin können ab Montag, 29. Oktober 2012, über den Online-Ticketshop (www.fck-ticketshop.de) erworben oder über die Telefonhotline (01805-318800 - 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz; 0,42 €/Min. aus dem Mobilfunknetz) bestellt werden.

Quelle: www.fck.de

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Mit den Roten Teufeln nach Köln

Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Zweitligaspiel beim 1. FC Köln am Freitag, 26. Oktober 2012 um 18.00 Uhr, im RheinEnergieStadion.

Anfahrt
RheinEnergieStadion
Aachener Straße 999
50933 Köln


Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Mit der U-Bahn/Straßenbahnlinie 1 bis zur Haltestelle RheinEnergieStadion. Von der Haltestelle „Neumarkt“ (Fahrtrichtung: „Weiden“) beträgt die Fahrtzeit 16 Minuten; vom Bahnhof Weiden-West neun Minuten. Die Eintrittskarte berechtigt am Spieltag zur Benutzung der Busse der KVG.

Mit dem Auto
Über den Kölner Autobahnring West (A1) die Ausfahrten Köln-Bocklemünd, Köln-Lövenich oder Köln-Weiden/Frechen nutzen. Von dort den Ausschilderungen „Stadion“ folgen.

Parken für PKW und Bus
Rund um das Stadion stehen rund 7.500 Parkplätze zur Verfügung. Für die FCK-Anhänger ist der Parkplatz P4 vorgesehen. Hier können auch Busse geparkt werden. Um Konflikte unter den Fangruppen zu vermeiden, bitte nicht die Parkplätze P6-P8 im Süden anfahren.

Tickets
Für die FCK-Fans stehen in Köln nur noch Sitzplätze zu je 27 Euro oder 23,50 Euro zur Verfügung. Die Karten für Stehplätze sind leider bereits komplett vergriffen. Die Ticketschalter am Stadion sind ab 2,5 Stunden vor Spielbeginn geöffnet.

Fanutensilien
Erlaubt:
• fünf große Schwenkfahnen über drei Meter mit PVC- oder Teleskopstock
Diese bitte bis Donnerstag, 25. Oktober 2012; 14 Uhr beim FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (christoph.schneller@fck.de) anmelden.
• kleine Fahnen bis 2,5 Meter mit PVC-Stange
• Doppelhalter mit PVC-Stangen
• Trommeln
• Megaphon (nur nach Anmeldung)
• Zaunfahnen (die hinter dem Zaun liegende Entfluchtungsfläche muss frei bleiben)

Rucksäcke/ Taschen
Es gibt keine gesonderte Abgabestelle für Taschen und Rucksäcke im Gästebereich.

Glas-/Dosen- und Verzehrverbote
• Drei Stunden vor und nach dem Spiel untersagt das Ordnungsamt der Stadt Köln das Mitführen und Benutzen von Glasflaschen, Gläsern und Getränkedosen im Stadionbereich. Für Besucher stehen Behältnisse zur Entsorgung bereit.
• Das Glasverbot erstreckt sich auch auf die im Stadionbereich gelegenen Gastronomien und Kioske.
• Es gilt ein Verzehrverbot für Speisen und Getränke in allen Fahrzeugen der Kölner Verkehrsbetriebe AG.

Spürhunde
Zur Vermeidung des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände setzt der 1. FC Köln Spürhunde ein.

Alkoholkontrollen und Geltungsbereich der Stadionverbote
• Durch den Ordnungsdienst des 1. FC Köln werden Alkoholkontrollen durchgeführt. Zuschauern mit einem Alkoholpegel von mehr als 1,1 Promille wird der Einlass zum RheinEnergieStadion verwehrt.
• Der 1. FC Köln verurteilt gewalttätige Übergriffe mit Nachdruck. Für alle Anhänger mit bundesweitem Stadionverbot erstreckt sich der Geltungsbereich bei Fußballveranstaltungen des 1. FC Köln nicht nur auf den Stadionbereich, sondern auch auf den Bereich der Platz- und Hallenanlage. Allen Personen, gegen die ein bundesweites Stadionverbot ausgesprochen wurde, ist es untersagt, sich während Veranstaltungen des 1. FC Köln in diesem Gebiet aufzuhalten.
• Für den Fall, dass sich ein Anhänger mit bundesweitem Stadionverbot dennoch in diesem Bereich aufhält, behält sich der 1. FC Köln das Erstatten einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs gemäß § 123 StGB vor.

Ansprechpartner
Neben den FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (0170/5269550) und Timo Schneble (0170/3486440) stehen den FCK-Fans rund um das Spiel in Köln auch folgende Fanvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung:
Sebastian Scheffler: 0176/59255374
Christoph Balzer: 0176/59292893

Das RheinEnergieStadion
Die Heimstätte des 1. FC Köln wurde nach etappenweisen Umbauarbeiten im Jahr 2004 neu eröffnet. An gleicher Stelle stand zuvor das Müngersdorfer Stadion, welches 1923 errichtet wurde. Damals bot es Platz für insgesamt 80.000 Zuschauer und war somit das größte Stadion Deutschlands. Das heutige RheinEnergieStadion im Kölner Stadtteil Müngersdorf fasst 50.000 Plätze, wovon 8.175 Stehplätze sind. Zu internationalen Spielen hat das Stadion eine Kapazität von 46.195 Sitzplätzen. Im Jahr 2006 war die Heimstätte der Geißböcke eine von zwölf Spielorten der FIFA-Fußball-WM-2006 in Deutschland. Neben der Nutzung als Fußball-Arena dient das Stadion vor allem als Veranstaltungsort für Konzerte.

Quelle: www.fck.de

Weitere Infos, u.a.mit einem aktuellen Stadionplan findet ihr auf: Der Betze Brennt

Dienstag, 23. Oktober 2012

FCK lehnt Sicherheitskonzept ab - Stellungnahme zum Konzept "Sicheres Stadionerlebnis"


In den vergangenen Tagen wurde das Informations- und Diskussionspapier „Sicheres Stadionerlebnis“ der Deutschen Fußball Liga (DFL) sowohl zwischen Vereinsführung, Fanbeauftragten und Sicherheitsbeauftragten, als auch mit Vertretern aus der FCK-Fanszene intensiv diskutiert und bewertet.

Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass nach Auffassung aller an der Diskussion Beteiligten, die vorgeschlagenen Maßnahmen zum größten Teil nicht dazu beitragen, aktuell bestehende Probleme an einzelnen Standorten zu lösen oder zu entschärfen. Im Gegenteil: Zahlreiche der vorgeschlagenen Maßnahmen hätten für die große Mehrheit der friedlichen Stadionbesucher negative Auswirkungen, wie auch für den Fußball an sich in seiner Außendarstellung.

Wie bereits im Abschnitt „Grundsätzliche Ausrichtung“ festgehalten, ist beim Blick auf die Veranstaltungslage in den höchsten deutschen Spielklassen festzustellen, dass Infrastruktur und Spielorganisation im Zusammenspiel aller Sicherheitsträger sowie der Zuschauerservice bereits heute auf höchstem Niveau sind und Probleme grundsätzlich lokal gelöst werden.

Diesem Punkt ist zu zustimmen, da alleine aufgrund der elementaren Unterschiede hinsichtlich Größe und Strukturen in den einzelnen Vereinen und Fanszenen, Maßnahmen nur zielführend sein können, wenn diese auf die individuellen lokalen Verhältnisse angepasst und zwischen den lokal verantwortlichen Stellen und Personen abgestimmt sind.

Umso kritischer sind die vorgeschlagenen Maßnahmen zu bewerten, welche bundesweit umgesetzt werden oder etwa in die Lizenzvergabe herein spielen sollen, ohne das erkennbar ist, welchen durch eine Datengrundlage belegte Problemen diese entgegenwirken sollen.

Punkte, wie z.B. die Einbindung des Stadionhandbuch in das Ligastatut dahingehend, dass dieses selbst die statuarische Rechtsgrundlage stellt, die Verpflichtung an die Vereine, mit ihren Fanclubs Vereinbarungen zu schließen, die inhaltlich bereits in Verfassung, Gesetzen und Stadionordnung niedergeschrieben sind oder auch Vorschriften zur Vergabe von Eintrittskarten, sind sehr komplex und mit vielen Folgen und letztlich häufig mit einer bloßen einer Verschiebung der Probleme behaftet. Auf diese liefert das Papier in seinen Gesamtaussagen mehr Fragen als Antworten, weswegen der 1. FC Kaiserslautern diesem nicht zustimmen kann.

Der 1. FC Kaiserslautern pflegt einen intensiven Dialog, sowohl mit seinen Fans als auch mit den lokalen Sicherheitsbehörden. In diesem Dialog, als auch in der Präventivarbeit und dem bereits von der DFL angestoßenen Weg, sowohl Fanbetreuung als auch Sicherheitsbeauftragte weiter zu professionalisieren, sieht der FCK einen nachhaltigen Weg, um Fußballspiele auch weiterhin mit einem höchsten Maß an Sicherheit zu organisieren.

Dennoch ist der FCK jederzeit bereit, seine Expertise und Erfahrungen im Umgang mit seinen Fans und Sicherheitsträgern auszutauschen. Neuen Konzepten zur Optimierung der Sicherheit, bzw. auch zur Lösung von aktuellen Problemfeldern aus Sicht der Fußballfans, steht der FCK offen gegenüber, hält es in diesem Zusammenhang aber auch für unabdingbar, von Anfang an Experten aus dem Sicherheits- und auch Fanbereich mit einzubeziehen.

Quelle: www.fck.de

Autogrammstunde für FCK-Fans mit Handicap

Auch in diesem Jahr bot der 1. FC Kaiserslautern seinen vielen treuen Fans mit Handicap bei der großen Autogrammstunde in der Karlsberg-Fanhalle Nord die Gelegenheit, der Mannschaft und dem Trainerteam der Roten Teufel einmal ganz nahe zu kommen.

Nicht nur die vielen treuen Rollstuhlfahrer, die den FCK Woche für Woche auf der Südtribüne des Fritz-Walter-Stadions unterstützen, sondern auch viele weitere Anhänger mit Handicap wissen die Roten Teufel hinter sich. Sie gehören teilweise zu den größten FCK-Fans und fiebern ganz besonders mit dem Verein mit. Mit dem Fanclub „Handicap-Devils“ hat sich vor drei Jahren sogar ein eigener Fanclub gegründet, der von und für Fans mit Behinderung ist. Der FCK-Behindertenfanbeauftragte Nino Gagliano und der Fanbeauftragte Christoph Schneller organisierten daher in enger Zusammenarbeit mit dem FCK-Fanclub „Fair Play“ aus Landstuhl, der sich schon seit vielen Jahren vorbildlich für die Rolli-Fans der Roten Teufel einsetzt, auch in diesem Jahr wieder eine exklusive Autogrammstunde nur für die Anhänger mit Handicap. Am Samstag, 20. Oktober 2012, standen Franco Foda und sein gesamtes Team eine Stunde nur den ganz besonderen Fans zu Verfügung. Schließlich ist es für die FCK-Anhänger im Rollstuhl ansonsten nicht so einfach, bei den Veranstaltungen zu den oftmals dicht bedrängten Spielern durchzukommen.

Die Stimmung unter den rund 200 Anhängern war natürlich ob des Heimsieges gegen den SV Sandhausen sehr gut, als Trainer und Spieler die gut gefüllte Halle der Nordtribüne betraten. Sofort mischten sich die Spieler unter das Volk und suchten den Kontakt zu den Fans. Gefragt waren neben vielen gemeinsamen Erinnerungsfotos natürlich vor allem die Unterschriften der Fußballstars. Unterschrieben wurden dabei nicht nur zahlreiche Autogrammkarten, sondern auch jede Menge Trikots, Schals und Rollstuhl-Räder. Und natürlich zeigten sich die Fans auch sehr wissbegierig, stellten viele Fragen und schwörten die Mannschaft auf die nächsten Aufgaben ein. Nach dem schon traditionellen gemeinsamen Gruppenfoto mit allen Anwesenden wurde das Team von den Fans dann mit viel Applaus verabschiedet.

Quelle: www.fck.de

Montag, 22. Oktober 2012

Sonderzug nach Paderborn – Fahrkarten im Verkauf

Zum Auswärtsspiel in Paderborn am Samstag, 10. November 2012 um 13.00 Uhr, wird die FCK-Fanbetreuung erneut einen Sonderzug für die mitreisenden Anhänger organisieren. Fahrkarten zum Preis von zehn Euro sind ab sofort erhältlich.

Die Fahrt im Sonderzug bietet den Fans viele Vorteile. So werden lästige Umstiege erspart, alle Mitreisenden finden im Zug einen Sitzplatz und zudem gibt es einen eigenen Ausschank der Fanbetreuung, wo die Fans auf Hin- und Rückfahrt Getränke zu fanfreundlichen Preisen erwerben können. Auch gibt es im Zug keine Begleitung durch Polizeieinheiten.

Die endgültigen Fahrtzeiten für den Zug nach Paderborn können evtl. noch minimal verschoben werden und sind spätestens drei Tage vor dem Spiel auf der FCK-Homepage einsehbar.

Die Fahrt im Sonderzug nach Paderborn kostet zehn Euro!

Die voraussichtlichen Fahrtzeiten gestalten sich wie folgt:

Hinfahrt:
Kaiserlautern Hbf ab 05:11 Uhr
Neustadt/W Hbf ab 05:36 Uhr
Schifferstadt ab 05:48 Uhr
Ludwigshafen Hbf ab 05:58 Uhr
Paderborn an 11:20 Uhr

Rückfahrt:
Paderborn ab 16:30 Uhr
Ludwigshafen Hbf an 21:14 Uhr
Schifferstadt an 21:26 Uhr
Neustadt/W Hbf an 21:43 Uhr
Kaiserlautern Hbf an 22:11 Uhr

Fahrkarten für den Sonderzug nach Paderborn sowie Eintrittskarten für das Spiel können ab Montag, 22. Oktober 2012, beim Kartenservice des 1. FC Kaiserslautern über die Telefonhotline (01805-318800 - 0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz; 0,42 €/Min. aus dem Mobilfunknetz) und im Online-Ticketshop (www.fck-ticketshop.de) bestellt oder im Service-Center vor Ort erworben werden.

Der Sonderzug ist nicht mit Fahrkarten der Deutschen Bahn befahrbar!

Die Sonderzug-Fahrkarte berechtigt am Veranstaltungstag bis zum darauffolgenden Tag 3.00 Uhr zur Fahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (DB: RE, RB und S-Bahn jeweils in der 2.Klasse) im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN).

Quelle: www.fck.de

Gemeinsame Stellungnahme der Perspektive FCK mit den Vertretern der Fanszene KL

Die Perspektive FCK hat heute gemeinsam mit Vertretern der FCK-Fanvertretung, sowie den Ultra-Gruppierungen Frenetic Youth, Generation Luzifer und Pfalz Inferno den Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern eine Stellungnahme zum veröffentlichten Papier der DFL “Sicheres Stadionerlebnis” zukommen lassen.


Kurz zusammengefasst lehnen wir, die genannten Gruppierungen, das Papier in vollem Umfang ab. Weder Fanbetreuer, noch Fanprojekte, noch die Fanabteilungen der verschiedenen Vereine wurden bei der Erstellung einbezogen. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden das derzeit höchst angespannte Verhältnis zwischen Verbänden, Politik, Polizei und Presse auf der einen Seite und den Fanszenen auf der anderen Seite verschlechtern, anstatt deeskalierend zu wirken.

Des Weiteren würden die Vereine ihre Unabhängigkeit und Souveränität in Bezug auf das Thema „Fanverhalten“ verlieren. Etwaige Probleme müssen lokal gelöst werden und den Gegebenheiten beim jeweiligen Verein angepasst sein. Solche Aspekte dürfen bei der Lizenzvergabe für die Vereine keinerlei Rolle spielen.

Wir sind der festen Überzeugung, dass die Verantwortlichen unseres 1. FC Kaiserslautern e. V. wissen, wie wichtig die Fans für den Verein sind. Dies zeigen die gute Fanarbeit und der enge Kontakt mit der Fanszene. Daher gehen wir fest davon aus, dass der 1. FC Kaiserslautern e. V. das Papier in seiner Gesamtheit ablehnen wird.

Der bisherige Weg des 1. FC Kaiserslautern e.V., der einen offenen und fairen Dialog zwischen der Vereinsführung und den Fans vorsieht, sollte weiterhin durch die Umsetzung geeigneter Ideen gefördert und nicht durch fremde Einflüsse behindert werden.

Samstag, 20. Oktober 2012

Stellungnahme zum Konzept "Sicheres Stadionerlebnis"

Im Rahmen der Diskussion um die Inhalte des Informations- und Diskussionspapiers „Sicheres Stadionerlebnis“ der DFL, welches bei der Mitgliederversammlung des Ligaverbandes am 27. September 2012 vorgestellt wurde, informiert die Vereinsführung vorab über eingehende Gespräche mit den FCK-Fangremien.


Die Vereinsverantwortlichen haben sich in den zurückliegenden Tagen mit Vertretern der aktiven Fanszene, Fan-Initiativen, Fanbeauftragten und weiteren Fanvertretern sowie betroffenen Stellen ausgetauscht und werden weitere Gespräche mit involvierten Gremien führen. Zeitgleich wird nun eine ausführliche Stellungnahme zum Konzept erarbeitet.

In einem ersten Resümee halten die Beteiligten fest, dass für die Verantwortlichen des FCK der Fokus auf einer individuellen Betrachtung der lokalen Gegebenheiten jedes einzelnen Vereins und dem intensiven Dialog mit allen Fangruppierungen liegen muss.

Dies und weitere essentielle Punkte und Anmerkungen wird der FCK im Laufe der kommenden Woche in einer ausführlichen Stellungnahme veröffentlichen.

Quelle: www.fck.de

Donnerstag, 11. Oktober 2012

AWO Fanprojekt: Stadt prüft mögliche Unterstützung

Das AWO Fanprojekt, welches bundesweit große Beachtung findet, wird von verschiedensten Institutionen getragen. Neben der Stadt Kaiserslautern sind das beispielsweise das Innenministerium Rheinland-Pfalz, die Bosch-Stiftung sowie die Deutsche Fußball-Liga GmbH (DFL). Aufgrund seiner besonderen Verdienste in der präventiven Arbeit gegen Rechtsextremismus wird das Fanprojekt nächste Woche mit dem Julius-Hirsch-Preis in Berlin ausgezeichnet.

Die Stadtverwaltung Kaiserslautern, die das Projekt als besonders wichtig und unterstützenswert erachtet, prüft derzeit Möglichkeiten außerhalb einer finanziellen Unterstützung. „Wir versuchen mit allen Beteiligten ein tragfähiges Konzept auch unter Einbindung der benachbarten Kreise, die von dem Projekt profitieren, zu erarbeiten, um einen weiteren Fortbestand zu ermöglichen. Die freiwilligen Leistungen für dieses Projekt sind im KEF aufgeführt. Aber auch hier ist klar, auch unbare Leistungen müssen im KEF in Abzug gebracht werden“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel. Eine konkrete Ausgestaltung, insbesondere zur Beteiligungsform der Stadt, läge jedoch noch nicht vor.

Im Rahmen des Beitritts zum Kommunalen Entschuldungsfond Rheinland-Pfalz (KEF) wurden die für das Fanprojekt zur Verfügung stehenden Mittel im kommunalen Haushalt der Stadt gestrichen. Im Jahr 2012 wurden die Beitragsleistungen der Stadt mit Unterstützung des FCK erbracht, wodurch ein Fortbestand des Projektes erreicht wurde.

Pokal: Gästeblock in München ausverkauft

Die Roten Teufel müssen in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim FC Bayern München antreten. Bei der schweren Aufgabe können die FCK-Profis aber wieder auf die Unterstützung ihrer Anhänger bauen. Der Gästeblock in der Allianz Arena ist ausverkauft.


Nach dem Auswärtssieg in der ersten Runde des deutschen Vereinspokals bei Hansa Rostock, wurde dem 1. FC Kaiserslautern die wohl schwerste Aufgabe in der zweiten Runde zugelost. Die Roten Teufel müssen beim deutschen Rekordpokalsieger und aktuellem Vize-Champions League-Sieger antreten. Der Unterstützung ihrer treuen Fans kann sich die Mannschaft von Cheftrainer Franco Foda auch in München wieder sicher sein. Der Pfälzer Traditionsverein konnte das gesamte Gästekotingent von 6.559 Tickets für die Pokalpartie absetzen!

Das Spiel der zweiten Pokalrunde beim FC Bayern München findet am Mittwoch, 31. Oktober 2012, statt. Anstoß ist um 20.30 Uhr in der Allianz-Arena.

Quelle: www.fck.de

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Mit den Roten Teufeln nach Ingolstadt

Anfahrt, Tickets und weitere Fan-Infos zum Zweitligaspiel beim FC Ingolstadt 04 am Sonntag, 07. Oktober 2012 um 13:30 Uhr, im Audi Sportpark.

Anfahrt
Audi Sportpark
Am Sportpark 1
85053 Ingolstadt



Mit dem Zug und öffentlichen Verkehrsmitteln
Öffentliche Verkehrsmittel: bis Hauptbahnhof, danach Linien 10, 11, 15, 16 Richtung Stadtmitte bis Brückenkopf, von dort aus fährt eine Sonderlinie 202 stadtauswärts zum Audi Sportpark.

Das Stadionticket berechtigt am Spieltag zur Benutzung der Busse der INVG.

Mit dem Auto
Aus Richtung München/Nürnberg (A9):
Ab der Autobahnausfahrt Ingolstadt-Süd stadtauswärts der Beschilderung folgen.

Parken für PKW und Bus
Rund um das Stadion sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Bitte entsprechende Fanbusse bei der Fanbetreuung anmelden. Im Normalfall können Fanbusse direkt am Gästeblock parken.

Tickets
Für die FCK-Anhänger stehen in Ingolstadt ausschließlich Sitzplätze zu je 18 Euro und 12 Euro (sichtbehindert) im Block I zur Verfügung. Pro Person können für dieses Spiel bis zu vier Tickets gekauft werden. Die Karten für Stehplätze sind leider schon vergriffen. Am Gästeblock sind die Ticketschalter am Gästeblock im Normalfall zwei Stunden vor Spielbeginn geöffnet. Hinterlegte Tickets können an der Hauptkasse abgeholt werden. Auch der Gästeblock öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn.

Menschen mit Behinderung
In Ingolstadt sind Plätze für Menschen mit Behinderung und Begleitpersonen sind vorhanden. Bitte dafür über die Fanbetreuung anmelden.

Fanutensilien
Erlaubt:
• Fahnen bis 1,5 m Länge
• drei Schwenkfahnen mit einer maximalen Stocklänge von 1,5 m
Diese bitte bis Freitag, 05. Oktober 2012 beim FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (christoph.schneller(at)fck.de) anmelden.
• Zaunfahnen (können nach vorne in den Innenraum oberhalb der Werbung gehangen werden, solange genügend Platz am Zaun vor dem Gästeblock ist)
• Fotoapparate und Digitalkameras (nur zum nichtkommerziellen Gebrauch)

Nicht erlaubt:
• Vuvuzelas
• sämtliche Pyrotechnik
• Doppelhalter
• Mitbringen von Speisen und Getränken

Rucksäcke/ Taschen
Rucksäcke und Taschen müssen am Stadioneingang bis zum Spielende abgegeben werden. Gürteltaschen werden kontrolliert und dürfen mit ins Stadion genommen werden.

Verpflegung
Direkt am Gästeblock sind Verpflegungsmöglichkeiten vorhanden. Die Bezahlung erfolgt mit Bargeld.

Ansprechpartner
Neben den FCK-Fanbeauftragten Christoph Schneller (0170/ 5269550) und Timo Schneble (0170/3486440) stehen den FCK-Fans rund um das Spiel in Ingolstadt auch folgende Fanvertreter als Ansprechpartner zur Verfügung:
Sebastian Scheffler: 0176/59255374
Christoph Balzer: 0176/59292893

Der Audi Sportpark
Die Heimstätte des FC Ingolstadt 04 ist ähnlich jung wie die Historie des Vereins, der erst im Jahr 2004 nach der Fusion vom ESV und MTV 1881 Ingolstadt entstand. Der Audi Sportpark wurde am 24. Juli 2010 feierlich eröffnet. Das Stadion hat eine Kapazität von rund 15.800 überdachten Plätzen, wovon 9.800 Sitzplätze sind. Bei internationalen Spielen finden insgesamt 12.000 Fans Platz. Die Kosten für den Stadionneubau betrugen ca. 20 Mio. Euro. Zuvor spielten die „Schanzer“ aus Ingolstadt im ESV-Stadion bzw. Tuja-Stadion, welches nur 11.418 Plätze fasste und deshalb zwischenzeitlich umgebaut wurde. Da das alte Stadion den Auflagen der Zweiten Bundesliga langfristig nicht mehr genügte, diente dieser Umbau jedoch nur als Zwischenlösung.

Quelle: www.fck.de

Weitere Infos, u.a.mit einem aktuellen Stadionplan findet ihr auf: Der Betze Brennt

WAHLEN IN DER FANREGION ÜBERREGIONAL – WECHSEL AN DER SPITZE NACH 23 JAHREN

Es war eine ganz besondere Regionssitzung. In der Fanregion Überregional standen am 16. September 2012, vor dem Heimspiel der Roten Teufel gegen den MSV Duisburg, die Neuwahlen des Regionsvorstands auf der Tagesordnung. Nach sage und schreibe 23 Jahren als Vorsitzender der Fanregion gab Otto Roth das Amt nun weiter.

Die Fanregion Überregional bündelt aktuell 82 Fanclubs, davon ist die große Mehrzahl außerhalb von Rheinland-Pfalz und dem Saarland angesiedelt. Trotz der teils sehr weiten Entfernung nach Kaiserslautern, ließen es sich rund 60 Vertreter von 20 in ganz Deutschland verstreuten Fanclubs nicht nehmen, an der Sitzung teilzunehmen. Vom FCK waren der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz, der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats Ottmar Frenger sowie der Fanbeauftragte Christoph Schneller zu Gast. Nach der Begrüßung durch Otto Roth ergriff Stefan Kuntz das Wort und erinnerte an den gemeinsamen Anfang beim FCK. Von 1989 an war Otto Roth bei Gründung des Fanbeirates Mitglied der ersten Stunde und Stefan Kuntz wechselte im gleichen Jahr an den Betzenberg. Otto Roth war es auch, der nach dem Wechsel von Stefan Kuntz nach Istanbul eine Reise in die Türkei für 132 FCK-Fans organisierte. Neben den persönlichen Geschichten und Erlebnissen unterstrich Stefan Kuntz auch die großen Verdienste von Otto Roth im sozialen Bereich und den unschätzbaren ehrenamtlichen Einsatz für den Verein. Diesen Worten schlossen sich Ottmar Frenger und Christoph Schneller an, bevor auch viele Fanclub-Vertreter Dankesworte an Otto Roth sendeten und zahlreiche Präsente zum Abschied überreichten.

Anschließend folgten die Neuwahlen. Mit Guido Marklofsky und Erich Nemeth kandidierte jeweils eine Person um den Posten des Regionsvorsitzenden sowie um den Posten des Stellvertreters. Nach einer kurzen Vorstellung wurden beide einstimmig ins Amt und als Nachfolger von Otto Roth gewählt. Beide haben langjährige Erfahrung in der Vorstandschaft von FCK-Fanclubs und haben ihre Fähigkeiten im Bereich der Organisation, beispielsweise beim Fanspiel oder der Aktion „FCK-Hautnah“ bereits erfolgreich unter Beweis gestellt.

Die letzten Minuten der Sitzung gehörten natürlich noch einmal alleine Otto Roth, der einige Geschichten aus seiner Amtszeit zum Besten gab, wie die Organisation eines Sonderzugs nach München für über 1.000 FCK-Fans, die Umsetzung eines Hilfskonvois nach Bulgarien oder auch den Besuch mit einer Fangruppe bei Ratinho, als dieser in China spielte. Mit stehenden Ovationen für Otto Roth wurde die Sitzung schließlich beendet. Damit sind nun auch die Wahlen in allen zehn Fanregionen abgeschlossen. In den nächsten zwei Jahren werden sowohl die teils neuen, als auch die gleich gebliebenen Regionsvorstände für die FCK-Fanclubs und FCK-Fans in den einzelnen Fanregionen als Ansprechpartner fungieren und die Fanarbeit in Zusammenarbeit mit dem hauptamtlichen Fanbeauftragten des Vereins erfolgreich weiterführen. Der FCK möchte sich an dieser Stelle nochmals bei Otto Roth für sein jahrzehntelanges Engagement bedanken.

Der Artikel ist erschienen im Stadionheft des 1. FC Kaiserslautern e.V. zum Spiel gegen Eintracht Braunschweig: Hier gehts zum Magazin als Download 

MOTTOFAHRT EIN VOLLER ERFOLG

Zum Auswärtsspiel der Roten Teufel bei Dynamo Dresden gab es eine gemeinsame Anreise der FCK-Fans. Organisiert wurde diese Aktion ausschließlich von den Ultras. Wir sprachen mit einem der Organisatoren von den „Frenetic Youth“ über die Idee, die Umsetzung und weitere Aktionen dieser Art.

Zum Spiel in Dresden gab es eine gemeinsame Anreise vieler Fans. Was genau steckte hinter der Aktion?

In mehreren Wochen Planungszeit haben wir unter dem Motto "Let`s go Betze!" eine Bustour für die gesamte Fanszene zum Auswärtsspiel nach Dresden auf die Beine gestellt. Die Idee dazu gab es schon in der Sommerpause, nachdem der Rahmenspielplan veröffentlicht wurde. Nach der fixen Terminierung wurden unsere Pläne dann konkreter, sodass wir am Spieltag selbst mit insgesamt sieben Bussen mit mehr als 350 Fans unterwegs waren. Dazu kamen einige Busse, 9er und PKW`s die sich der Kolonne auf der über 500 km langen Strecke angeschlossen haben. Außerdem gab es ein Mottoshirt für alle FCK Fans in Dresden, damit der Gästeblock ein gutes Bild abgibt und Geschlossenheit demonstriert.


Zu jedem Auswärtsspiel werden ja von den Fans Busse organisiert. Was war bei dieser Fahrt das Besondere?

Besonders war wohl, dass wir als Ultraszene eine Fahrt für jeden Interessierten FCK-Fan angeboten haben und nicht nur für die eigenen Fangruppen und das Umfeld. Die Fahrt wurde von der „Generation Luzifer“, dem „Pfalz Inferno“ und uns „Frenetic Youth“ organisiert. Da eine Bustour in dieser Größenordnung für alle Neuland war, gestaltete sich die Planung als eine große Herausforderung, der man sich aber gerne stellen wollte.


Und welche Ziele habt ihr mit dieser Aktion verfolgt?

Unser Ziel war ganz klar, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Fanszene wieder zu stärken und ein Stück weit zusammenzurücken. Vor allem in der 2. Liga und in Zeiten des zunehmenden Sicherheitswahnsinns ist eine geeinte Fanszene sehr wichtig für den Verein und auch für sich selbst. Solche gemeinsamen Aktionen
schweissen alle Fans unterschiedlicher Coleur und Altersklassen zusammen.


Wo lagen die größten Probleme bei der Organisation?

Das Schwerste für uns war abzuschätzen, wie die Resonanz sein wird und die Anmeldungen laufen. Dementsprechend mussten teilweise recht kurzfristig Busse organisiert, Flyer gedruckt, E-Mails geschrieben werden und so weiter. Ansonsten war die Getränke- und Essensversorgung für so viele Mitfahrer, die wir ebenfalls selbst organisierten, eine kleinere Herausforderung, die aber auch gemeistert wurde.

Wie lautet Euer Fazit?

Die Tour war im Nachhinein ein voller Erfolg. Die Zahl der Anmeldungen überstieg unsere Erwartungen definitiv. Natürlich stellten wir für alle Mitfahrer ein paar Verhaltensregeln auf. Klar war zum Beispiel, dass wir kein Diebstahl oder Zerstörung auf Raststätten dulden wollten, damit wir die Tour vernünftig und ohne Ärger über die Bühne bekommen. Erfreulicherweise hielten sich alle Mitfahrer an die Regeln und begegneten
der ganze Sache mit einer gesunden Portion Respekt. Und den Fans, die dabei waren, hat es auch Spaß gemacht. Die Rückmeldungen im Anschluss waren ausschließlich positiv.


Gab es auch etwas, das nicht so gut lief?

Das Fahren in einer Kolonne gestaltete sich leider etwas chaotisch, da wir bei verschiedenen Busunternehmen Busse buchen mussten und die Fahrer leider ihren eigenen Kopf hatten was Pausenzeiten etc. angeht. Ärgerlich war zudem, dass ein Bus unterwegs kaputt gegangen ist. Für die Besatzung musste also kurzfristig Ersatz organisiert werden. Glücklicherweise haben es aber alle Mitfahrer noch pünktlich zum Anpfi ff ins Stadion geschafft. Schade war jedoch, dass sich nicht alle individuell anreisenden Fans in Dresden ein Mottoshirt gekauft haben. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass dies mit 10 € recht günstig war. Da hätten wir schon mit etwas mehr Resonanz gerechnet, schließlich gibt eine solche Aktion immer ein gutes Bild ab.


Wird es gemeinsame Aktionen dieser Art künftig öfters geben?

Da auf der gesamten Fahrt alles sehr gut geklappt hat und sich alle Mitfahrer an die Spielregeln gehalten haben, sind wir guter Dinge, so eine Tour nochmals auf die Beine stellen zu können. Da auch finanziell am Ende alles gepasst hat, spricht eigentlich nichts gegen eine Wiederholung in der Rückrunde. Zu welchem
Spiel wird man noch sehen. Die Mottoshirts ergaben ein tolles Bild im Stadion.


Wurde beim Verkauf Gewinn erzielt und was geschieht mit diesem Geld?

Selbstverständlich wurde aus dem Verkauf der T-Shirts ein kleiner Gewinn erzielt. Dieser wird in naher Zukunft zweckgebunden an den FCK gespendet. Denkbar wäre eine Spende an das Nachwuchsleistungszentrum „Fröhnerhof". Hingegen fl eßt der Gewinn aus dem Verkauf des Essens und der Getränke zurück in die Kurve in Form von Choreographien etc.

Das Interview ist erschienen im Stadionheft des 1. FC Kaiserslautern e.V. zum Spiel gegen den MSV Duisburg: Hier gehts zum Magazin als Download

FCK-Friedhofsrundgang auf dem Hauptfriedhof


Das Museum des FCK, welches sich noch im Aufbau befindet, lädt recht herzlich zu einem Friedhofsrundgang ein. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter Rolf Conrad vom Fanclub Fairplay, Hans Walter von der Initiative Leidenschaft Fritz-Walter-Museum e. V. und Thomas Butz führen zu 20 Gräbern ehemaliger FCK-Mitglieder.

Ein Nachmittag mit vielen Erinnerungen und Gänsehaut erwartet alle Interessierten am Mittwoch, 10. Oktober 2012, auf dem Hauptfriedhof in Kaiserslautern. Beginn der Veranstaltung ist um 14.00 Uhr, der Rundgang wird rund zwei Stunden dauern. Es wird bei dem Rundgang u. a. an Gräber von unsterblichen Doppelpässen, legendären Einsätzen, unvergesslichen Spielern, Fans sowie Schiedsrichtern erinnert.

Treffpunkt ist die Friedhofskapelle des Hauptfriedhofs in Kaiserslautern (Donnersbergstraße 78, 67657 Kaiserslautern). Alle Interessierten können sich unter Angabe von Name und Telefonnummer bis spätestens Montag, 08. Oktober 2012, unter museum(at)fck.de oder unter der Telefonnummer 0151 540 87 887 (Mo.-Fr. 9.00 – 18.00 Uhr) anmelden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt, daher ist eine rechtzeitige Anmeldung zwingend erforderlich. Bei großer Nachfrage wird zusätzlich ein zweiter Termin angeboten.

Quelle: www.fck.de
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